MS-Quartett und Köln-Duo dabei: Futsalteams suchen Meister

Nach dem Warmlaufen wird es ernst: Samstag (6. Dezember) stehen die ersten vorgezogenen Spiele der vierten Saison der westdeutschen Futsal-Liga auf dem Plan. In der Zehnerstaffel dominieren Münster und Köln wie gehabt von der Anzahl der Mannschaften her.
Bis Ende Februar fällt die Entscheidung – auch darüber, welche zwei Teams um die Deutsche Meisterschaft spielen dürfen.

Der Deutsche Fußball-Bund hat sich bereits festgelegt, seinen „DFB-Futsal-Cup“ wieder in Mülheim/Ruhr durchzuführen und dazu das Wochenende 20. bis 22. März ausgesucht.

"Kaiser" sind Mitfavoriten

Der UFC Münster dominierte in der letzten Saison bekanntlich auf westfälischer, dann westdeutscher und auch deutscher Ebene beispiellos souverän und präsentierte dann eine Vorrunde im UEFA-Cup in Berg Fidel. Zwei westdeutsche Titel hat die Auswahl bisher geholt, einer ging nach Krefeld zu den Strandkaisern (2007.).

2008 aber strauchelten die Niederrhein-Strategen in der WFLV-Liga als Vierter. Eine Kooperation mit dem Klub Furios Mönchengladbach stärkte die „Kaiser“ jetzt und UFC-Präsident Georg von Coelln weiß: „Die trainieren fleißig und haben einige Turniere besucht. Die Kaiser sind Mitfavorit.“ In der Niederrhein-Qualifikation überzeugte Krefeld mit 48:17 Toren.

Kölner Teams am Mittelrhein ohne Konkurrenz

Der 1. FC Moers, die Kreisliga-A-Fußballer des TSV Türkiyemspor Lintfort aus Kamp-Lintfort als Neulinge sowie die „Oldies“ des FC Montenegro Wuppertal kommen gleichfalls aus dem Verband Niederrhein. Im Bereich Mittelrhein tat sich nichts Neues: Die Futsal Panthers Köln und das FC Cologne Futsal Team waren und sind dort die Besten. Die Panthers jagten Anfang des Jahres dem UFC den Titel des Deutschen Hochschulmeisters ab und gelten nun als mindestens hoch motiviert.

TuS und Germania beginnen

In Westfalen waren die Münsteraner Klubs die uneingeschränkten Hallenkönige. Die UFC-Zweite ist ebenso dabei wie der TuS Hiltrup und Germania Mauritz mit seinen Brasilianern. In Moers spielen die Germania und der TuS schon am Samstag (6. Dezember), derweil die beiden UFC-Teams wie die Kölner Panther ab Freitag in Münster bei der Hochschulmeisterschaft gefordert sind. Das UFC-Duell steigt am 11. Dezember in der Halle der DJK-Sportschule.

UFC mit "Podolski"

Der Meisterkader des UFC hat sein Gesicht ein bisschen verändert. „Wir läuten den Generationenwechsel sein“, sagte von Coelln zu echo-muenster. Julian Tietze, Chris Wenning oder Stefan Westerheide sind nicht mehr einplanbar, neue Mitspieler gibt es.

Die Iran-Reise machte bereits Daniel Dickmann mit, der schon den Spitznamen „Podolski“ verpasst bekommen hat. „Wieder einen Durchmarsch hinzulegen, wird ganz schwer“, nimmt von Coelln sicher an, dass die Konkurrenz nicht schläft.

Zwei Spieltage in St. Mauritz

Feste Termine und einheitliche Austragungsorte ab Spieltag Nummer zwei stehen fest: Gespielt werden stets fünf Partien am 13. Dezember in Leverkusen, am 10. Januar unter Germania-Regie im Gymnasium St. Mauritz, am 17. und 24. Januar jeweils in Wuppertal, am 31. Januar noch mal im Gymnasium St. Mauritz, am 7. Februar in Moers, am 14. Februar in Hiltrup und am 28. Februar in Wesseling bei Köln.

Thomas Austermann

Zum genauen Spielplan 08/09 geht es hier.

Quelle: Stadtmagazin Echo Münster, 01. Dezember 2008
(ab, 01.12.2008)