Herren: Die Auf- und Abstiegsregelungen überkreislich


(28.06.12) Die Strukturreform der Ligen wird in der kommenden Saison erneut ihren Tribut fordern und ähnlich wie schon 2011/12 für einen vermehrten Abstieg sorgen. Klar ist nun im Übrigen auch, dass die offiziell Verbandsliga genannte Klasse weiterhin unter dem Namen Westfalenliga firmiert.

Aus der neuen OberligaWestfalen qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten für die Regionalliga West, es sei denn dort spielt bereits eine Mannschaft dieses Vereins. Nicht aufstiegsberechtigt sind zudem die Reserven der Drittligisten. Lediglich zwei Teams müssen aus der neuen Oberliga wieder absteigen – im Idealfall, der bedeuten würde, dass aus der Regionalliga maximal zwei westfälische Klubs absteigen. Denn bei drei RL-Absteigern müssen auch drei Oberligisten in die Westfalenliga, entsprechend bei vier Rückkehrern aus der Regionalliga vier. All das gilt für den Fall, dass auch zwei Oberligisten von ihrem Aufstiegsrecht in die Regionalliga West Gebrauch machen. Bei über vier Regio-Absteigern wird die Oberliga zu 2013/14 entsprechend aufgestockt.

In die Oberliga steigen die Meister der beiden Westfalenliga-Staffeln auf. Sollte die Anzahl der Oberligisten unter 18 liegen, tragen – bei einem freien Platz – die beiden Zweitplatzierten ein Entscheidungsspiel aus, bei zwei freien müssen die Zweiten kein Extra-Match austragen. Die drei Letzten steigen in die Landesliga ab.

Gleiche Regularien gelten auch für die Landesliga selbst, nach oben wie nach unten. Einzig wenn die Zahl von 32 Westfalenligisten nicht erreicht werden sollte, könnten die Landesliga-Zweiten in eine Aufstiegsrelegation gehen.

Alle Meister der Bezirksligen dürfen den Weg in die Landesliga antreten. Sollten die vier Landesligen nicht auf ihre Sollstärke von 64 Teams kommen, fällt unter den Bezirksliga-Vizemeistern ebenfalls eine Relegationsrunde an. Ein bisschen entspannter entwickelt sich die Abstiegsregelung in den Bezirksligen. Nicht mehr die fünf, sondern nur noch die vier Letztplatzierten gehen wieder in den Kreis runter. Und dann ist ohne Wenn und Aber der fünftletzte Platz der rettende Rang, es dräut keine Abstiegsrelegation! Auch in Sachen Aufstieg in die Bezirksliga aus den Kreisliga-Oberhäusern ist eine klare Regelung da: Aus den Kreisen Ahaus-Coesfeld und Münster-Warendorf steigen zwei Teams auf (also die Meister der jeweils zwei A-Staffeln), aus Steinfurt, Lüdinghausen und Tecklenburg jeweils nur eine Mannschaft.

Kurzfassung Oberliga
- der Meister und Vize-Meister steigen auf
- die beiden Letzten steigen ab
- bei mehr als zwei Absteigern aus der RL steigen entsprechend zusätzliche Mannschaften ab

Zusammenfassung Westfalenliga/Landesliga
- der Meister steigt auf
- eine Aufstiegs-Relegation für Vize-Meister ist möglich
- die drei letzten steigen ab

Zusammenfassung Bezirksliga
- der Meister steigt auf
- eine Aufstiegs-Relegation für Vize-Meister ist möglich
- die vier Letzten steigen ab

Quelle: Heimspiel Online

(dp / ab, 01.07.2012)