Handball
Saison 2012/2013

07.04.2013: TuS lässt verdienten Punkt (19:18) in Ladbergen.

(dT) Der Tabellenvorletzte TuS Hiltrup verlor sein Nachholspiel beim Tabellenvierten TSV Ladbergen denkbar knapp mit 19:18 (11:10). Wie schon vor zwei Wochen im Heimspiel gegen den Tabellendritten ASV Senden (25:27) zeigte der TuS eine phasenweise ansprechende, aber auch eine immer wieder von unnötigen Fehlern geprägte Leistung. Während man sich gegen Senden mit einer acht Mann Rumpftruppe vor allen Dingen auf Spielzerstörung verlegen musste, war die Bank gegen den TSV besser gefüllt. Es enwickelte sich ein Spiel auf mäßigem Niveau, bei dem sich besonders die Torleute beider Teams hervortun konnten, indem sie reihenweise beste Changen zunichte machten und so die Torausbeuten gering hielten.

Eigentlich hatte das Spiel auch keinen Sieger verdient. Doch war es nun die eine vergebene Change, oder der eine Ballverlust mehr, am Ende stand der TuS leider ohne Punkte dar.

Aber: "Kein Beinbruch. Die Mannschaft hat das Spiel genutzt, um sich nach den Ferien und überstandener Grippewelle wieder einzuspielen und phasenweise war das schon ganz ansehnlich und zumindest hatten wir es selbst in der Hand.", so der Coach.

In den nun noch folgenden vier Spielen hat es der TuS, in der Tat, selbst in der Hand, den Klassenverbleib aus eigener Kraft zu schaffen. Alle Spiele werden gegen Teams aus dem unteren Tableau bestritten. Und nach den letzten beiden Spielen, muß wohl auch mit dem TuS gerechnet werden. Die Stimmung ist trotz der beiden knappen Niederlagen gut, die Trainingsbeteiligung hoch und die Brust ist eher breiter geworden.

Also: "Lasset die Spiele beginnen".

03.03.2013: TuS "Hilflos"

TuS verliert 13 : 20 (6: 12) gegen Sassenberg

(dT) Quasi ohne Rückraumspieler und zudem mit drei immer noch von der Grippe geschwächten Spielern, war der TuS am Sonntag in eigener Halle gegen den VfL chancenlos, und das obwohl der Gegner mit nur acht Routiniers angereist war.

Bester Rückraum"shooter" auf Seiten des TuS war bezeichnenderweise Kreisläufer Holger Wittlage mit zwei Treffern. Die gelernten Außen Becker und Mondroch mühten sich zwar redlich, doch zumeist erfolglos auf den beiden Halbpositionen gegen eine sicher stehende Deckung der Sassenberger. Viel zu selten gelang es den TuS´lern dieses im wahrsten Sinne des Wortes "stehende" Bollwerk in Bewegung zu bringen. Auch der immer noch grippegeschwächte Andre Kurze fand nie auch nur annähernd zu seiner Normalform. Und so nahm das Unheil seinen Lauf.

Während  der TuS bis zur 20. Minute (6 : 6) noch anständig mithalten konnte, stellte man danach kollektiv für ebenfalls 20 Minuten das Tore werfen ein. In den letzten 20 Minuten betrieb man dann ein wenig Ergebniskosmetik gegen einen Gegner, der zwar stehend K.O., aber nie ungefährlich war und muss sich bei einem gut aufgelegten Arne Winkelhaus im Tor bedanken, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher wurde.

Torwart Stefan Preiß fasste das Spiel mit einem Wort zusammen: Grausam!!!

Alles in allem merkte man dem TuS die mittlerweile fünfwöchige Trainingszwangspause deutlich an. Erst vier Wochen Hallensperrung und in der letzten Woche war dann auf Grund der übermäßig vielen Kranken und Verletzten kein Training möglich. Das Ziel des TuS muss momentan lauten: Ohne weitere Verletzte in die Osterferien zu kommen.

Für den TuS am Ball:

Tor: Winkelhaus, Preiß
Feld: Früchel, Mondroch, Kurze, Becker, White, Wittlage, Kästingschäfer, Wolfenstädter, Thomas.

Für Insider: Es fehlten Rörick, Hülser, Winner, Meiser, Vennhoff, Leukel, Kerstgens, Trostel.

 

17.02.2013: TuS Rumptruppe schlägt sich wacker

20:28 Niederlage gegen Tabellenzweiten Warendorf

(rk) Coach Frank Laudenbach war am Sonntag Abend nicht wirklich zu beneiden. Nicht nur, dass er kurz vor Spielbeginn auch noch die Hiobsbotschaft bekam, dass auch Holger Wittlage nicht würde auflaufen können (nachdem mit den Langzeitverletzen Jochen Vennhoff, Ralf Kerstgens und Stefan Meiser auch noch Gerald Becker, Andre Kurze und Heiko Wolfenstädter verletzungs- bzw. krankheitsbedingt abgesagt hatten). Auch Co-Trainer Martin Thomas war verhindert, so dass der Coach selbst ein Trikot überstreifen und Torhüter Arne Winkelhaus auf dem Feld aushelfen musste.

Mit dem wirklich allerletzten Aufgebot, ohne Training (die Halle ist bekannterweise z.Z. gesperrt) - gegen den Tabellenzweiten Warendorf. Das waren nicht gerade optimale Voraussetzungen. Da jedoch auch der Gegner nicht mit bester Truppe auflaufen konnte,  konnte der TuS zunächst noch ein wenig Paroli bieten.

Da die Abwehr nicht wie gewohnt aufgestellt war, kamen die jungen Kreisstädter immer wieder zu einfachen Toren, tauchten frei vor Keeper Stefan Preiss auf, der mit nicht wenigen guten Aktionen einen höheren Rückstand immer wieder verhindern konnte.  Nach 10 Minuten lagen die TuS-ler mit 3:5 zurück, ehe einige leichtfertig vergebene Chancen im Angriff zu erfolgreichen Gegenstößen durch die Warendorfer genutzt wurden. Mit einem Sieben-Tore-Rückstand (9:16) ging es in die Pause.

Wer nun erwartet hatte, der TuS würde angesichts der hohen Belastung (alle mussten quasi durchspielen) zusammenbrechen, musste sich eines Besseren belehren lassen: Der sehr gut aufgelegte Marcus Mondroch erzielte von der für ihn ungewohnten Halbrechten Position nicht weniger als 8 Treffer bei nur wenigen Fehlversuchen. Auf der linken Angriffsseite stand ihm der grippegeschwächte Mirko Winner nur wenig nach. Er erzielte fünf Treffer, meist vorbereitet durch Mittelspieler Bernd Früchel, der selbst auch dreimal erfolgreich war. Linksaussen Marc White traf viermal.

Coach Laudenbach, am Ende des Spiels sichtlich gezeichnet  von 60-minütiger Arbeit am Kreis und in der Deckungsmitte, war keineswegs enttäuscht: "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Alle sind bis und über die  Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gegangen. Wir haben uns im Rahmen unserer suboptimalen Möglichkeiten gut verkauft." Wenn wir mal wieder "alle Mann an Bord" haben,  werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Die Niederlage heute tut nicht wirklich weh, entscheidend sind die Partien gegen Mannschaften aus dem direkten Tabellenumfeld".

 

08.02.2013: TuS verliert sechs Punktespiel in Greven 24:22 (10:14)

(dT) Am Freitagabend mußte der TuS zum Nachholspiel bei der SG HF Reckenfeld/Greven 05 antreten. Die Handballfreunde, bis dato Tabellenletzter und vier Punkte hinter dem TuS sollten auf Abstand gehalten werden. Allerdings mußte der TuS auf seine komplette rechte Angriffsseite mit Vennhoff, Mondroch und Früchel verzichten.

Der TuS fand aber, angeführt vom gut aufgelegten Mirko Winner, gut in die Partie. So ging man über ein 0:2, 2:4 und 3:6 Schrittweise in Richtung des angestrebten Erfolges. In dieser Phase des Spiels agierte die Deckung vor einem glänzend aufgelegten Arne Winkelhaus, angeführt durch Heiko Wolfenstädter und Andre Kurze souverän und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. So wurden folglich beim Stand von 10:14 die Seiten gewechselt.

Nach dem Wechsel machte sich beim TuS das Fehlen der rechten Angriffsseite deutlich bemerkbar. Unkonzentriertheiten führten zu leichten Ballverlusten und somit immer wieder zu Konteren, so daß die Handballfreunde in der 40. Minute zum 16:16 ausgleichen und danach sogar in Führung gehen konnten, welche sie bis zum Ende nicht mehr abgeben sollten.

Der TuS agierte in der zweiten Hälfte im Angriff überwiegend Ideenlos und aufgrund fehlender Alternativen auch zunehmend kraft- und saftlos. Selbst die sonst so gute Deckung ließ in der Folge merklich nach.
Und so verlor der TuS das Spiel, trotz Kampf, aufgrund der schwachen Bank, letztendlich verdient mit 24:22.

Zu erwähnen bleibt noch, daß der angesetzte Schiedsrichter leider nicht erschien und somit ein vom Heimverein gestellter Schiedsrichter diese für ihn schwere Aufgabe übernahm, diese aber absolut souverän meisterte. Danke dafür.

Tor: Preiß, Winkelhaus
Feld: Winner(10), White(5), Kurze, Thomas(je2), Wolfenstädter,Wittlage, Hülser(je1), Becker, Trostel

27.01.2013: TuS mit wichtigem Sieg

25:24 gegen Roxel

(rk) Frank Laudenbach ist im Moment nicht gerade zu beneiden: Jochen Vennhoff und Ralf Kerstgens fallen länger aus, Stefan Meiser ist noch nicht wieder ganz fit, Björn Thomsen hat sich beruflich nach  Hamburg verändert...; Arne Winkelstädter konnte ebenfalls nicht auflaufen...

Gegen  Roxel  schienen die Vorzeichen wieder nicht optimal, da diese in Senden sehr hoch gewonnen hatten.

Die TuS-ler gingen hochmotiviert in die Partie, weil mit Roxel ein Tabellennachbar bei einem Sieg überholt werden konnte.

Gegen die kompakte defensive Deckung vor dem gut aufgelegten Stefan Preiss fand das junge Team aus Roxel zunächst kaum Mittel. Da im Angriff um Mittelmann Andre Kurze recht sicher kombiniert wurde und die Trefferquote ansprechend war, konnte der TuS sich nach anfänglichen Schwierigkeiten (nach 12 Minuten stand es 5:4) sukzessive absetzen,  mit einem komfortablen 13:8  (Mirko Winner verwandelte einen Freiwurf direkt) ging es in die Pause. 

Leider lief es in der II. Hälfte teilweise nicht mehr so "rund". Mitbedingt durch konditionelle Defizite schlichen sich Unkonzentriertheiten im Angriff ein, die von der jungen und schnellen Truppe aus Roxel ausgenutzt wurden. Der Vorsprung schmolz mit der Zeit dahin wie der Schnee draußen vor der Halle. Holger Wittlage (einer seiner vier Treffer war allein das Eintrittsgeld wert...), Kreisläufer Heiko Wolfenstädter, Gerald Becker und Marc White auf Links bzw.  Bernd Früchel von der Rechtsaußenposition hielten den TuS mit ihren Treffern aber im Rennen.

Kurz vor Schluss sah sich die Laudenbach - Sieben einer offenen Manndeckung gegenüber, überstand diese aber mit Glück und Geschick und gewann schlussendlich mit 25:24.

Der Coach war sichtlich erleichtert beim Schlusspfiff und freute sich über die zwei Punkte.

 

13.01.2013: TuS siegt im Lokalderby

18:17 (11:8) TuS gewinnt Derby gegen Eintracht 2

(dT) In einem durchwachsenen Spiel mit Ausfällen auf beiden Seiten, ging der TuS verdientermaßen als Sieger von der Platte, machte sich aber selbst immer wieder das Leben schwer und musste zum Ende sogar zittern.

Von Beginn an lag der TuS in Führung und verwaltete diese auch sicher bis zur Halbzeit. Man lag Phasenweise mit bis zu sechs Toren in Front. Aber was sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel zog war, dass nach guten Spielzügen mit erfolgreichen Abschlüssen auch immer wieder leichte Ballverluste und individuelle Fehler die Eintracht zu erfolgreichen Kontern einlud. Und so wurden die Seiten mit nur 11: 8 gewechselt.

Auch in Halbzeit zwei fand der Tus besser ins Spiel und baute seine Führung wieder auf beruhigende fünf Tore aus. Das Spiel plätscherte dann gemütlich vor sich hin und hätte eigentlich auch so nach Hause gefahren werden können, aber der TuS versank in den letzten zehn Minuten des Spiels noch einmal im Chaos und muss sich bei der an diesem Tag schwachen Eintracht-Offensive bedanken, dass das Spiel nicht noch verloren ging.

Da der TuS das ganze Spiel über führte geht der, wenn auch knappe Sieg, in Ordnung.

Für den TuS aktiv:

Tor: Preiß und Winkelhaus
Feld: Becker, Winner(5), Kurze(3), Wolfenstädter, Wittlage(1), Thomas(2), Mondroch(3), Früchel(4) und Leukel.

 

09.12.2012: TuS erreicht neuen Tabellen-Tiefststand

Nach 15:17 Niederlage bei Sparta Münster auf Abstiegsplatz

(rk) Das Ergebnis könnte suggerieren, dass die jeweiligen Angreifer sich zwei extrem starke Abwehrreihen gegenüber sahen. Dem war aber - leider - nicht wirklich so. Es fehlten auf Seiten des TuS zwar neben Torwart Stefan Preiss und Rückraumspieler Stefan Meiser die beiden Linkshänder Marcus Mondroch und Jochen Vennhoff, aber die ansonsten gut gefüllte Bank ließ doch erhoffen, dass diesmal mehr drin sein würde als der eine Punkt in der Vorwoche in Kattenvenne. Wishful thinking....

Die Laudenbach-Sieben ging zu Beginn recht konzentriert zu Werke. Das Spiel war immer "eng" (nach 24 Minuten stand es 5:5) und trotz einiger Unaufmerksamkeiten in der Deckung und einiger nicht genutzter Chancen konnte man - auch wegen der guten Paraden von Torwart Arne Winkelhaus, der u.a. zwei Siebenmeter hielt - mit einem knappen 6:5 in die Pause gehen. Als man nach 39 Minuten erstmalig mit zwei Toren führte (9:7), war man auf Seiten des TuS nicht unberechtigterweise recht zuversichtlich in Bezug auf einem möglichen Sieg. Diesen Vorsprung konnte man aber leider weder halten noch aufbauen. Vielmehr konnte Spartas Drittvertretung in der 55. Minute ausgleichen, um eine Minute später erstmalig in der 2. Halbzeit in Führung gehen. In dieser Phase unterliefen dem TuS einige "Unkonzentriertheiten", die letztendlich den Sieg und auch den wohl gerechten Punktgewinn kosteten. Am Ende musste man sich mit 15:17 geschlagen geben.

Trainer und Mannschaft waren konsterniert. Stefan Preis, wegen einer Handverletzung zum Zuschauen verdammt - konstatierte zusammenfassend: "Dieses Spiel sollten wir ganz schnell vergessen". Am Mittwoch gilt es die Weichen richtig zu stellen, damit zumindest das letzte Spiel des Jahres (Heimspiel gegen Kinderhaus) gewonnen wird. Der Sieg wäre umso schöner, als dass es sich um das Abschiedsspiel von Björn Thomsen handelt, der sich beruflich nach Hamburg verändert.

Es spielten:

Gerald Becker, Ralf Kerstgens, Marc White, Björn Thomsen, Mirko Winner, Andre Kurze, Heiko Wolfenstädter, Holger Wittlage, Martin Thomas, Bernd Früchel

 

01.12.2012: Unentschieden in Kattenvenne

Das letzte Aufgebot nimmt Punkt aus Kattenvenne mit!

(hw) Am Samstag um 16:00 Uhr fanden sich die letzten bewegungsfähigen Handballer des TuS Hiltrup zum Auswärtsspiel in Kattenvenne ein. Bei derzeit 8 Totalausfällen (alle schwer verletzt), waren dies gerade einmal 8 Feldpieler - von denen auch einige angeschlagen an den Start gingen - und ein Torwart. Der Personalengpass nötigte Couch Leisenfluss sich selbst das Trikot überzustreifen und so zumindest zeitweise für konditionelle Entlastung zu sorgen.

Nach einem anfänglichen Rückstand von 5:1 und einer Auszeit reduzierten die TuSler ihre Fehlerquote und kämpften sich so Tor für Tor wieder in das Spiel zurück. Mit einem Stand von 8:9 für den TuS ging es in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit hatte der Gegner seine Abwehr taktisch umgestellt, so dass die Angriffsbemühungen meistens stumpf blieben. Die Umstellungen, bzw. das Spielen einiger Akteure auf völlig ungewohnten Positionen im Angriff machte sich mehr als deutlich bemerkbar. Erfreulicherweise stand die Abwehr sehr gut mit einem mehr als überragenden Arne Winkelhaus im Tor. Kurz vor Schluss ging Kattenvenne mit einem Tor in Führung, Früchtchen gab den Ball im Angriff leichtfertig her, so dass Kattenvenne wieder in Ballbesitz war. Rundschuppen parierte den Angriff, der Ball kam zu Looser, der schickte Lange auf die Reise zum Tempogegenstoss. Völlig allein vor dem gegenerischen Torwart testet Lange die Konsistenz des Balles als auch des Aluminiums. Kattenvenne immer noch ein Tor vor und wieder im Ballbesitz! Erneut parierte Rundschuppen den nächsten Kattenvenner Angriff, TuS im Ballbesitz und noch ca. 30 Sekunden zu spielen. Wie nicht anders zu erwarten im Angriff hektische Bemühungen einen Spielzug noch aufzuziehen, Freiwurf TUS. Ausführung, der Ball kommt überraschend zu Lange, Verwirrung bei Kattenvenne und beim TuS, Lange nutzt die beidseitige Verwirrung tankt sich durch und macht es besser als vorher. Er versenkt den Ball im Netz zum Ausgleich. Kattenvenne kommt nur noch zum Anwurf, Abpfiff.

Das jederzeit sportliche und faire Spiel endete mit dem Endstand von 13:13. Kommentar Couch Leisenfluss "Wenn mir vorher jemand angeboten hätte, dass wir mit dieser Rumpftruppe hier einen Punkt mitnehmen, wäre wir erst gar nicht hergefahren und ich hätte zugestimmt! Gratulation an das letzte Aufgebot."

Es spielten für den TuS:

Arne Rundschuppen, Gerald Becher (1), Marc Middrup (5/4), Björn Grundig, Mirko Looser (3), Andre Lange (2), Heiko Schaafspelz, Holger Wittchen, Bernd Früchtchen (2)

11.11.2012: TuS bricht nach der Pause ein

19:27 Schlappe in Senden

(rk) Nicht unbedingt in Bestbesetzung reiste der TuS nach Senden (es fehlten u.a.  Stefan Preis und  Björn Thomsen).  Die Erwartungen waren dementsprechend nicht sonderlich hoch, obwohl Torwart Timo Rörick nach langer Zeit mal wieder mit von der Partie war.

Umso überraschter zeigte sich sowohl Coach Frank Laudenbach als auch das Sendener Publikum darüber, dass der TuS nach einer Viertelstunde mit 7:4 vorn lag.  Dann kam der Gastgeber zunehmend besser ins Spiel und konnte bis zur Pause noch zum 11:11 ausgleichen.

Nach dem Wechsel kam es schon zur fast "obligatorischen" Schwächephase der Laudenbach-Sieben, die eben all das wiederum nicht umsetzte, was der Coach ihnen mit auf dem Weg gegeben hatte. Schnell lag man mit mehreren Toren hinten. Dem Team um Kapitän Andre Kurze gelang es jedoch, die Differenz nicht zweistellig werden zu lassen.  In der Deckung machte sich das Fehlen von Jochen Vennhoff und Heiko Wolfenstädter besonders bemerkbar, im Angriff fehlte der rechten Seite die nötige Durchschlagskraft, vor allen Dingen weil der Ausfall von Bernd Früchel zu keiner Zeit kompensiert werden konnte. Da darüberhinaus einigen Akteuren der eine oder andere technische Fehler unterlief, konnte der TuS das  Spiel auch nicht ansatzweise drehen.

Am Ende musste sich das Team einer deutlichen 19:27 Niederlage beugen, die nicht wirklich hilft, sich weiter ins Mittelfeld zu schieben.

Am  kommenden Wochenende soll ein Erfolgserlebnis gegen Westbevern her. Wenn sich das Lazarett lichtet und die Zahl der individuellen Fehler reduzieren ließe, wäre dies durchaus im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten.

04.11.2012: TuS mit drittem Saisonerfolg gegen Telgte

23:22 Heimsieg

(dT) In einem guten Spiel erwischte der Tus den besseren Start und bestrafte die Nachlässigkeiten der Friesen im Angriff mit konsequenten Kontern, welche immer wieder erfolgreich abgeschlossen wurden. Die Deckung des TuS stand in dieser Phase des Spiels hervorragend, wie eigentlich über die gesammte Spielzeit, und war meist nur durch die starken Außen der Friesen zu überwinden.

Bei einer vier Tore Führung für den TuS nahm der Gegner eine Auszeit, welche die Friesen zwar besser ins Spiel brachte, aber aufgrund der gut gefüllten Bank des TuS ging es mit einer 11:8 Führung zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, mit Stärke- und Schwächeperioden auf beiden Seiten. Hier konnten sich auch immer wieder die Torleute beider Seiten in Szene setzen. Die Friesen, welche nie aufsteckten, konnten in einer turbulenten Schlußphase, in welcher der TuS zeitweise mit nur drei Feldspielern agieren musste, nicht nur ausgleichen, sondern ging auch erstmals mit 22:21 in Führung.

Aber die TuS´ler kamen, nicht zuletzt aufgrund der vollen Bank, noch einmal zurück, glichen aus und hatten dann zweimal das Quentchen Glück, als erst ein Wurf der Friesen am Pfosten landete und als letzter Wurf des Spiels unter die Latte nicht ins Tor, sondern wieder heraussprang.

Ein alles in allem am Ende glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg für den TuS im Spiel zweier starker Teams.

28.10.2012: TuS kommt unter die Räder

22:30 Niederlage in Sassenberg

(rk) Für den TuS setzte es am vergangenen Spieltag die zweite Niederlage in Folge. Ohne Bernd Früchel, Marcus Mondroch, Jochen Vennhoff (d.h. alle Linkshänder waren nicht mit von der Partie!) Martin Thomas und Gerald Becker musste man beim Absteiger in Sassenberg antreten.  Der TuS verschlief den Beginn des Spiels ein wenig und lag schnell mit  2:5 hinten. Langsam aber stabilisierte sich die  Deckung vor dem stark agierenden Keeper Stefan Preiss. Leider kam es dennoch zu unnötigen Ballverlusten im Angriff, die den Gegner immer wieder zu einfachen Toren einluden.

Erst nachdem diese Fehler auf Seiten des TuS abgestellt wurden, konnte man das Spiel offener gestalten und kam Tor um Tor heran. Mit 12:12 hatte man den Spielstand zur Pause tatsächlich egalisiert.

Obwohl Coach Laudenbach seinem Team in der Halbzeit gezielte Anweisungen in Bezug auf das Spielverhalten mit auf den Weg gab, hielt sich die Sieben leider nicht an seine Vorgaben. Im Angriff wurden unmotiviert und unvorbereitet abgeschlossen, so dass man sich ganz schnell einem 6 Tore Rückstand gegenübersah. In dieser Phase war Arne Winkelhaus, der sich diversen Tempogegenstößen gegenübersah, nicht gerade zu beneiden. 

Frank Laudenbach nahm eine Auszeit und erst danach fing der TuS an, wieder Handball zu spielen. Zusehen schwanden den Rückraumspielern (Andre Kurze, Mirko Winner, Björn Thomsen),  die allesamt quasi durchspielen mussten, die Kräfte, und spätestens jetzt wurde die sonst so starke rechte Angriffsseite vermisst.... , nicht nur, weil es kaum gelungene Anspiele an die Kreisläufer Heiko  Wolfenstädter und Holger Wittlage gab. Dass die Außen Marc White und Ralf Kerstgens eine nicht optimale Trefferquote hatten, tat das Übrige. Insofern war es nur logisch, dass man sich letztendlich mit 22:30 geschlagen geben musste.

Am nächsten Wochenende kommen die Friesen aus Telgte.  Unter der Prämisse, dass der Kader etwas größer ist und das vorhandene Potenzial abruft, ist ein Sieg möglich, und wohl auch nötig, will man nicht bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison einen der unteren Plätze "reservieren".

07.10.2012: TUS nutzt seine Chancen nicht

17:20 Niederlage gegen TSV Ladbergen

(mw) In einem aggressiv geführten Spiel konnte der TUS leider nicht an seine vorherigen Leistungen anknüpfen. Die Abwehr stand nicht so sattelfest wie zuvor und im Angriff wurden zu viele Chancen vergeben. Am Ende gab es eine enttäuschende 17:20 Niederlage, die sich der TUS selbst zuzuschreiben hat.

Nach ausgeglichenem Start (3:3) konnte sich der TSV Ladbergen vor allem durch seine Rückraumschützen und Tempogegenstöße auf 6:11 zur Halbzeit absetzen. Die Defensive um den Mittelblock Andre Kurze und Miro Winner konnte leider nicht an die vorherige Partie in Warendorf anknüpfen und so kam der Gegner aus Ladbergen zu einfachen Toren. Im Angriff fehlten Tempo und Durchsetzungskraft, so dass in der ersten Hälfte nur sechs Tore erzielt wurden.

Das Angriffsverhalten versuchte Coach Frank Laudenbach in der Kabine zu korrigieren. Die Folge war eine Umstellung in der Abwehr auf eine 5:1 Formation. Diese Umstellung sollte die erhoffte Wirkung zeigen. Der TUS kämpfte sich wieder in das Spiel. Schnelle Vorstöße, die von Jochen Vennhoff, Heiko Wolfenstädter und Mirko Winner erfolgreich abgeschlossen wurden, verkürzten den Abstand. Einen wichtigen Teil trug zudem auch Torhüter Arne Winkelhaus bei, der den TUS mit zahlreichen guten Paraden im Spiel hielt. Dennoch wurden klare Chancen, vor allem 7m Strafwürfe, auf der eigenen Seite vergeben und in der Abwehr gab es eine unnötige 4 Minuten Zeitstrafe (2+2). Die kämpferische Aufholjagd wurde leider nicht belohnt und der TUS kam nur auf 3 Tore heran. Vier Minuten vor dem Ende beim Stand von 16:19 konnte der TUS eine Überzahl nicht nutzen um das Spiel noch einmal zu drehen. Der Endstand von 17:20 war für den TUS ein enttäuschendes Ergebnis.

Im gesamten Spielverlauf gab es zu viele unnötige Zeitstrafen und Fehlwürfe. Vor allem wurden von 12 gegebenen 7m-Strafwürfen nur 5 (fünf!!!) verwandelt. Vier verschiedene 7m Schützen versuchten ihr Glück, scheiterten aber allesamt am starken Torhüter der Ladbergener.

Es spielten für den TuS Hiltrup:

Stefan Preiß, Arne Winkelhaus (beide Tor), Mirko Winner (3), Ralf Kerstgens (3), Marc White (2), Andre Kurze (1), Heiko Wolfenstädter (1),  Jochen Vennhoff (3), Bernd Früchel (4), Alex Leukel, Martin Thomas

 

29.09.2012: TuS siegt beim Tabellenzweiten

Unerwarteter 23:19 Erfolg in Warendorf

(rk) Vor dem Anpfiff hätte wohl nicht einmal der größte Optimist dem TuS eine Siegeschance gegen die junge und laufstarke Truppe aus Warendorf eingeräumt. Coach Laudenbach musste auf Marc White, Holger Wittlage und Martin Thomas verzichten,  Mirko Winner ging gehandicapt ins Spiel. 

Die Zuschauer in Warendorf waren sicher mehr als überrascht, dass die junge Warendorfer Mannschaft den TuS wider Erwarten nicht überrennen konnte. Dafür spielte das Team als Hiltrup einfach zu konzentriert im Angriff. Darüberhinaus kann man der Mannschaft gerade auch in den ersten 30 Minuten eine Top-Abwehrleistung attestieren.

Die Deckung vor Torwart Arne Winkelhaus  (Stefan Preiss hatte an diesem Wochenende nicht so große Spielanteile) - gerade auch der Mittelblock mit Andre Kurze wusste zu überzeugen...) war hellwach und kaufte den motivierten Warendorfern schnell den Schneid ab.  Nach 20 Minuten führten die Münsteraner dank einer konzentrierten Leistung und wenigen Fehlwürfen (hier seien stellvertretend für alle vor allen Dingen Mirko Winner und Jochen Vennhoff genannt)  mit 8:4 und diesen vier-Tore Vorsprung nahm die Mannschaft auch mit in die Kabine (13:9). Nach dem Wechsel hatte der TuS seine schwächste Phase . Da man sich nicht mehr an die Vorgaben des Trainers hielt und ziemlich überhastet abschloss konnten die Sportunion fünf Tore in Folge erzielen und lag urplötzlich mit 14:13 in Front. Trainer Laudenbach nahm klugerweise eine Auszeit und nordete sein Team neu ein.

Die Warendorfer, die noch gerade eben Morgenluft geschnuppert hatten, sahen sich binnen 10 Minuten wieder mit fünf Toren hinten (15:20 aus deren Sicht...; Gerald Becker auf Links- und  Markus Mondroch auf Rechtsaußen und Bern Früchel vom Punkt trafen sicher....). In dieser Phase überzeugte nicht nur die Abwehr (ua. Alex Leukel ließ auf Außen kein Tor des Gegenspielers zu...), sondern auch der Angriff ( Björn Thomsen harmonierte besonders mit Kreisläufer Wolfenstädter) wusste zu gefallen.

Frank Laudenbach zeigte sich am Ende hochzufrieden: "Bis auf die 10 Minuten nach der Pause hat meine Mannschaft das beste Spiel seit langem gezeigt. Mir hat vor allen Dingen gefallen, dass wir als Kollektiv aufgetreten sind. So bin ich auch vor dem nächsten schweren Heimspiel am nächten Wochenende gegen den Aufsteiger aus Ladbergen nicht bange."

23.09.2012: TuS Hiltrup feiert ersten Saisonsieg!

(hw) Am Sonntagabend gegen die SG HF Reckenfeld/Greven war es endlich soweit, das Warten für den TuS hatte ein Ende. Nach einem durchwachsenen Spielverlauf zweier stark ersatzgeschwächter Mannschaften fuhr der TuS die ersten beiden Punkte in dieser Saison ein.

Nach einem eher bescheidenen Start lag der TuS bereits nach 10 Minuten 1:4 hinten, da das Angriffsspiel und vor allem die Abwehr in der Anfangsphase zu wünschen übrig ließen. So war Trainer Frank Laudenbach schon früh gezwungen, taktische Umstellungen vorzunehmen, und dies unter der Prämisse, dass mit Mirko Winner, Björn Thomsen und Stefan Meiser Krankheitsbedingt beinahe gesamte Rückraum fehlte. Jedoch machte sich die Umstellung bezahlt. Die TuS-Mannen kämpften sich Tor um Tor an Reckenfeld heran und ließen in der Abwehr beinahe nichts mehr anbrennen, zu ausrechenbar waren die beinahe permanenten Versuche, den Kreis ins Spiel bringen zu wollen.

Auf der anderen Seite wurde der etatmäßige Kreisläufer Martin Thomas – ebenfalls Ausfall durch Krankheit – gut ersetzt durch Holger Wittlage und Heiko Wolfenstädter. Da auch noch Timo Rörick wegen Krankheit und Stefan Preiß fehlten, war Arne Winkelhaus im Tor auf sich alleine gestellt, aber dieser Verantwortung stellte er sich gut und brachte den Gegner – sofern es die Abwehr zuließ – ein ums andere Mal beinahe zur Verzweiflung. Mit dem 10:7 für den TuS ging es dann in die Pause.

Mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken und hoher Konzentration wurde ein zwischenzeitlich vermeintlich beruhigender Vorsprung von 6 Toren herausgespielt, der allerdings aber der 40. Minute bis zur 50. Minute auf eine zwei Tore Führung zusammen schmolz. Man war sich zu früh seiner Sache zu sicher und verlor leichte Bälle im Angriff über die Mitte, die die Sportfreunde aus Reckenfeld per Tempogegenstoß dankbar nutzten und sofort bestraften. Wiederum eine taktische Umstellung von Trainer Laudenbach brachte den TuS dann endgültig auf die Siegerstraße. Früchel zog die Fäden auf der Mitte, und so wurden Zug um Zug die Halben wie Andre Kurze und Jochen Vennhoff, Außen und Kreis freigespielt, die dann auch erfolgreich abschlossen. Am Ende stand nach einem fairen Spiel ein 23:18 für den TuS zu Buche. Aufgrund des Fehlens von Akteuren bei beiden Teams ist dieser Sieg unter Arbeitssieg zu verbuchen, aber der erste Zweier.

Es spielten für den TuS Hiltrup:

Arne Winkelhaus (Tor), Gerald Becker, Ralf Kerstgens, Marc White, Andre Kurze (5), Heiko Wolfenstädter (4), Holger Wittlage (1), Jochen Vennhoff (3), Marcus Mondroch (4), Bernd Früchel (6/2), Alex Leukel

15.09.2012: Trendwende beim TuS?

Hiltrup erreicht ein 24:24 beim BSV Roxel 2

(bf) Nach den deutlichen Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen und noch deutlicheren Worten bei einer Sitzung der Mannschaft beim letzten Training zeigten sich die „Blauen“ am Samstag deutlich formverbessert, auch wenn mit Ralf Kerstgens, Gerald Becker, Markus Mondroch, Marc Middrup und Heiko Wolfenstädter wieder wichtige Spieler fehlten.

Aber das Trainergespann Frank Laudenbach/Martin Thomas zog einen Trumpf aus dem Ärmel, das Hiltruper Urgestein Gernot Hülser hatte mal wieder seine Sportschuhe vom Haken genommen. Somit ging der TuS mit einem 109-jährigen (!) Flügelsturm in die Partie.

Diesmal ließen die Hiltruper den Gegner aber nicht wie in den Vorwochen davonziehen, im Gegenteil, der TuS bestimmte von Beginn an das Spiel und ließ Roxel kaum zur Entfaltung kommen. Bis kurz vor der Halbzeit betrug die Führung 5 Tore, leider kassierten die Hiltruper 10 Sekunden vor der Pause noch ein unnötiges Gegentor, was sich zum Schluss leider bemerkbar machte.

Zu Beginn der 2. Halbzeit nahm sich der TuS eine ungeplante Auszeit, die Roxeler konnten bis auf 2 Tore verkürzen. Zwar konnte bis zur 45. Minute der alte Vorsprung wieder hergestellt werden, aber nachdem Roxel Andre Kurze aus dem Spiel genommen hatte, fiel den „Blauen“ nicht mehr so viel ein. Trotz des lange währenden Vorsprungs mussten sie, zum Schluss sogar noch 1 Minute in Unterzahl, am Ende mit einem Punkt zufrieden sein.

An den beiden Torhütern lag es sicher nicht, und auch die beiden „alten“ Männer auf den Außenpositionen, Gernot Hülser und Bernd Früchel hatten mit gemeinsamen 15 Toren wohl ihren Job gemacht.

Coach Frank Laudenbach sah auf jeden Fall zufriedener aus als bei den letzten Spielen, sieht für das nächste Spiel gegen Reckenfeld 2 aber noch Steigerungsbedarf: „Unser Offensivspiel lastet noch auf zu wenigen Schultern, das wird nicht immer ausreichen. Da müssen wir im Training weiter dran arbeiten“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag:

Tor: Arne Winkelhaus, Stefan Preiss
Feld: Jochen Vennhoff, Andre Kurze, Bernd Früchel, Martin Thomas, Gernot Hülser, Holger Wittlage, Mirko Winner, Björn Thomsen, Martin Thomas, Frank Laudenbach, Alex Leukel

09.09.2012: Klare 14:25 gegen Havixbeck

(rk) Bis auf Timo Rorick,  Björn Thomsen,  Jens Kästingschäfer und Marcus Mondroch hatte Coach Frank Laudenbach alle Mann an Bord beim ersten Heimspiel (wenn auch nicht alle zeitig zum Spiel da waren....;  Alex Leukel fungierte als Zeitnehmer ) , so schlecht waren die Vorzeichen zumindest zahlenmäßig gegen den Kreisliga-Absteiger aus den Baumbergen also nicht. 

Dennoch war, so Laudenbach, der TuS "sicher nicht der Favorit". Mit dieser Einschätzung sollte er Recht behalten. Bereits in den ersten Spielminuten  wurde deutlich, dass zwei Dinge spielentscheidend würden sein können: Zum einen bekam die Deckung den Rückraum der Havixbecker nicht wirklich in den Griff, zum anderen - und dies wog sicherlich schwerer, tat sich die Laudenbach-Sieben ausgesprochen schwer gegen die offene Deckung der Gäste.  Es wurde recht statisch agiert, aus dem Spiel heraus entwickelte sich recht wenig, drei der sechs (!) Tore in den ersten 30 Minuten erzielte B. Früchel - der als Einziger "Normalform"  erreichte und neun  von  14 Treffern erzielte erzielte-  per Sieben-Meter. Die Laufbereitschaft war nicht bei allen gleich vorhanden (hier tat sich Jochen Vennhoff noch hervor, obwohl er schon in einer Marathon-Staffel gelaufen war....).  Nur selten wurde nach Auslösehandlungen der besser postierte Mitspieler gesehen.  Da z.T. auch klarste Chancen nicht verwertet werden konnten, ging man mit 6:12 in die Pause.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht wirklich Grundlegendes. Als der TuS für eine Zeit den Ball schnell nach vorne trug und darüberhinaus als Team agierte, konnte man den Vorsprung  auf zwei Tore verkürzt werden; letztlich aber waren es aber individuelle Fehler (u.a.  technischer und taktischer Art), die ein weiteres Herankommen verhinderten bzw. unmöglich machten.  Schlussendlich ging das Spiel mit 14:25 sehr deutlich verloren.

Laudenbach resummierte: "Wir müssen das Spiel  schnell abhaken.  Wir können und wollen besser spielen.  Mittwoch werden wir das Spiel noch einmal im Training verarbeiten um dann gegen Roxel am Samstag ein anderes Gesicht zeigen zu können."

Es spielten:

Arne Winkelhaus und Stefan Preiss (Tor); Gerald Becker, Marc White, Andre Kurze, Heiko Wolfenstädter, Holger Wittlage, Martin Thomas, Jochen Vennhoff, Bernd Früchel, Ralf Kerstgens

01.09.2012: Lokal-Derby zum Saisonauftakt

Hier war Spannung drin.

(al) Wie auch schon in der vergangenen Saison stand mit der DJK Eintracht Hiltrup ein junges, angriffslustiges Team dem TuS Hiltrup gegenüber. Bereits beim Aufwärmen wurden die unterschiedlichen Voraussetzungen beider Teams deutlich: Auf der einen Seite eine motivierte mit breiter Besetzung angereistes Team, auf der anderen Seite eine sich nach und nach eintreffende und gemütlich einlaufende Hiltruper Mannschaft.

Schon nach kurzer Zeit lag der TuS zurück und Trainer Frank Lauterbach nahm eine Auszeit, um sein Team daran zu erinnern, die Spielzüge noch konsequenter und bis zum Ende zu spielen. Er forderte  noch zügiger in die Abwehr zu kommen, um den schnellen DJK-Spielern die Kontermöglichkeiten zu erschweren. Mit 11:8 ging es schließlich in die Halbzeitpause. Nach akzeptabler Leistung in der ersten Spielhälfte, war in Halbzeit zwei beim TuS die Luft raus. Die Mannschaft der DJK nutzte die Gelegenheit und baute einen respektablen Vorsprung aus. Erst als Martin Thomas wieder links außen und Marcus Mondroch auf halb Rechts ihre Positionen eingenommen hatten, konnte der TuS im Angriff punkten. Aus einem 17:8 holte die Mannschaft um Frank Lauterbach noch zum 22:18-Endergebnis auf.

Aktiv für den TUS an diesem Spieltag


Tor: Stefan Preiss, Timo Rörick

Feld: Björn Thomsen, Mirko Winner, Andre Kurze, Jochen Vennhoff , Marcus Mondroch, Bernd Früchel, Heiko Wolfenstädter, Frank Laudenbach, Martin Thomas, Alexander Leukel

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