Handball
Saison 2010/2011

10.04.2011: TuS Hiltrup kurz vor der Sensation gegen SC Westfalia Kinderhaus

TuS bringt den Favoriten Kinderhaus II beim 22:23 an den Rand einer Niederlage

(bf) Mit lediglich 8 Feldspielern lieferten die Hiltruper am Sonntag eine ähnlich überzeugende Leistung ab wie beim Sieg in der Vorwoche gegen Reckenfeld II.

Der TuS kam gut in die Partie und führte in den ersten 15 Minuten der ersten Halbzeit, auch ein zwischenzeitlicher Rückstand konnte bis zur Pause wieder ausgeglichen werden. Mit dieser Gegenwehr hatten die Kinderhauser augenscheinlich nicht gerechnet, auch die sonst so gute Defensive der Gäste hatte häufig das Nachsehen, vor allem Andre Kurze setzte sich immer wieder gekonnt in Szene.

Auch in der 2. Halbzeit konnte sich bis in die Schlussphase keine Mannschaft entscheidend absetzen. Der stärkste Spieler der Gäste konnte zwar durch eine geschickte Manndeckung von Markus Mondroch aus dem laufenden Spiel genommen werden, gegen seine wuchtigen Freiwürfe war aber meist wenig auszurichten. Als Kinderhaus dann auch noch 3 Minuten vor dem Ende das 20:22 erzielte, schien die  Partie gelaufen.

Trainer Hülser zog die grüne Karte und stellte seine Mannschaft noch einmal neu ein und tatsächlich konnte der TuS 30 Sekunden vor dem Ende ausgleichen. Leider bekamen die Gäste 10 Sekunden vor dem Ende noch einmal einen Freistoß zugesprochen, und ihr (zumindest in der 2. Halbzeit) einziges Erfolg versprechendes Mittel, nämlich ihren sehr guten Rückraumschützen beim Freiwurf in Wurfposition zu bringen, brachte das entscheidende 22:23.

Trainer Gernot Hülser war trotz der Niederlage sehr positiv angetan von der Leistung seiner Spieler: „Wir hatten auf jeden Fall einen Punkt verdient, da ist so ein Ergebnis natürlich ärgerlich. Aber heute haben alle „am Draht gezogen“, es konnte sich auch jeder in die Torschützenliste eintragen. Jetzt gehen wir guten Mutes ins Saisonfinale“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag

Tor: Stefan Preiss, Arne Winkelhaus
Feld: Mirko Winner (2), Andre Kurze (4), Frank Kersten (1), Jochen Vennhoff (1), Marcus 
Mondroch (4), Bernd Früchel (7/4), Heiko Wolfenstädter (2), Gerald Becker (1)

 

03.04.2011: Endlich wieder ein Sieg! Nicht erwartete Leistungssteigerung beim TuS Hiltrup gegen Reckenfeld/Greven 2

TuS wie „Phönix aus der Asche“ beim 28:26 gegen die Handballfreunde von Reckenfeld/Greven 2

(bf) Mit voller Bank wie seit langem nicht mehr konnte der TuS die Mission „Wiedergutmachung“ nach den zuletzt gezeigten Leistungen angehen. Lediglich Heiko Wolfenstädter fehlte, zudem verletzte sich Torwart Timo Rörick (erstmals nach langer Pause wieder dabei) bereits beim Warmmachen.

Trotzdem verschlief der TuS die ersten Minuten völlig, der Gegner kam zu leichten Toren und führte schnell 4:0. Nach einer Umstellung in der Defensive (der starke Halblinke der  Handballfreunde durfte sich 50 Minuten an einer Manndeckung erfreuen) und konsequenterer Chancenausnutzung konnte der TuS zunächst aufschließen. Dann kam wieder ein Einbruch, man ließ den Gast auf 7:13 davonziehen.

Trainer Hülser zog die Reißleine und wechselte die bisherigen Bankspieler ein. Diese boten dem Gegner erfreulicherweise kräftig Paroli und holten den Rückstand Zug um Zug auf. Der 12:14-Rückstand zur Pause ließ die Hoffnung noch nicht schwinden, ein Spiel endlich mal wieder erfolgreich zu gestalten.

In der 2. Halbzeit lief es spiegelverkehrt zur ersten Halbzeit. Der TuS war sofort hellwach, die Handballfreunde wähnten sich wohl noch in der Kabine. Aus dem 12:14 wurde in fünf Minuten ein 16:14-Vorsprung. Mehr als zwei Tore konnte sich die Gastgeber aber nicht absetzen, es blieb die ganze Spielzeit ein enges Spiel. Mit dem 23:25 konnte die Gäste sogar noch mal in Führung gehen, aber diesmal ließ der TuS nicht nach. Frank Laudenbach war es vergönnt, mit dem 28:26 den Schlusspunkt in einer auf beiden Seiten hektisch geführten Schlussphase zu setzen.

Für Trainer Gernot Hülser sind die extremen Leistungsschwankungen nicht erklärbar: „Eigentlich kennt man so etwas eher bei jungen Mannschaften, und das sind wir nun wirklich nicht. Aber egal, endlich mal wieder gewonnen. Vielleicht haben wir ja jetzt das nötige Selbstvertrauen für die Schlussphase der Saison mit den noch ausstehenden 3 Spielen“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag:

Tor: Stefan Preiss, Arne Winkelhaus, Timo Rörick
Feld: Mirko Winner (6), Andre Kurze (1), Holger Wittlage (1), Frank Kersten (1), Jochen Vennhoff (3), Martin Thomas (2), Marcus Mondroch (1), Ralf Kerstgens (2), Bernd Früchel (6/4), Frank Laudenbach (3), Björn Thomsen (1)

 

26.03.2011: TuS Hiltrup mit unterirdischer Leistung gegen HSG Hohne-Lengerich 2

34:25 Niederlage beim Tabellenvorletzten HSG Hohne-Lengerich 2

(bf) Nach der deprimierenden Niederlage in der Vorwoche gegen Telgte wollte der TuS zumindest beim Tabellenvorletzten zeigen, dass die Mannschaft noch Handball spielen kann. Das ging leider „völlig in die Hose“, die schwache Leistung gegen Telgte konnte tatsächlich noch unterboten werden.

Wenn das so weitergeht, wird die Restsaison kein Vergnügen für den TuS.

20.03.2011: Deutliche Niederlage für den TuS Hiltrup gegen TV Friesen Telgte

Zu keinem Zeitpunkt gefährdeter 20:28-Sieg der 2. Mannschaft von TV Friesen Telgte

(bf) Lediglich in den letzten 10 Minuten zeigte der TuS Kreisligaformat, über die übrige Zeit decken wir lieber den Mantel des Schweigens.

13.03.2011: Knappe 22:23 Niederlage in Greven

TuS mit geschlossener Mannschaftsleistung

(rk) Die Vorzeichen waren nicht gut: Mit Björn Thomsen, Holger Wittlage, Frank Laudenbach und Martin Thomas fehlten Coach Hülser gleich mehrere Stammkräfte. Dafür konnte Marcus Modroch auf Rechts wieder spielen.

Der bis in die Haarspitzen motivierte Tabellendritte aus Greven hatte den TuS offensichtlich unterschätzt, denn spätestens als man nach zehn Minuten mit 3:6 hinten lag,  konnte man den Druck förmlich mit Händen greifen, der auf dem vom Trainer angestachelten und vom nicht immer niveauvollen Publikum hochgepushten Team aus Greven lastete.

Im weiteren Verlauf lieferte der TuS eine der besten Saisonleistungen ab. Aus einer sehr wachen und aufmerksamen Deckung mit den starken Hütern Arne Winkelhaus und Stefan Preiß wurden die Angriffe ruhig und konzentriert nach vorn getragen. Da – im Gegensatz zu den letzten Spielen – nur wenige technische Fehler unterliefen und auch die Trefferquote erstaunlich war, konnte der junge Gegner, dem das von Andre Kurze und Bernd Früchel mit viel Übersicht (so wurde auch Kreisläufer Heike Wolfenstädter gesucht und gefunden) aufgebaute Spiel überhaupt nicht schmeckte, keine schnellen Gegenstöße laufen.Mit einem knappen zwei Tore-Vorsprung für den TuS wurden die Seiten gewechselt.

Mirko Winner und Jochen Vennhoff machten auf ihren Halbpositionen ein gutes Spiel, hatten aber auch mit dem nun zwischen den Pfosten stehenden Torwart der Grevener Mühe. Dieser hielt nicht nur vier Siebenmeter, sondern vereitelte im weiteren Spielverlauf mehrere gute Chancen. 

Nachdem Ralf Kerstgens nach dreimal 2 Minuten nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte, waren die Auswechselmöglichkeiten noch eingeschränkte. So kam Greven Tor und Tor heran und glich beim 18:18 erstmalig aus. Er setzte sich sogar mit drei Toren ab, aber der TuS kämpfte sich wieder bis auf ein Tor heran, zu einem Punktgewinn reichte es leider nicht mehr.

Gernot Hülser war dennoch ganz und garnicht unzufrieden: „Heute hat man gesehen, dass wir das Handballspielen noch nicht verlernt haben. Mein Team ist als Einheit aufgetreten und das Engagement hat mir nicht nur imponiert, sondern macht mir auch Hoffnung für die weiteren Spiele“.

Es spielten und trafen:

Stefan Preiß (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Andre Kurze (2), Bernd Früchel (5), Frank Kersten, Heiko Wolfenstädter (2), Jochen Vennhoff (3), Markus Modroch (2), Mirko Winner (7) und Ralf Kerstgens.

 

27.02.2011: Einkalkulierte Niederlage für den TuS Hiltrup

24:39 gewinnt der kaum noch zu stoppende Aufsteiger DJK Hiltrup I

(bf) 20 Minuten vor Spielbeginn hatte der TUS die vorgesehene Mannschaftsstärke noch nicht erreicht, aber pünktlich zum Anpfiff standen 7 Feldspieler und 2 Torwarte zur Verfügung, im Verlauf des Spiels stieß mit Heiko Wolfenstädter (nach Reparatur der häuslichen Heizung) ein achter Feldspieler zum Team.

Die Ausgangslage war klar, die ungeschlagenen Gäste von DJK gegen eine in letzter Zeit schwächelnde und personell gebeutelte Mannschaft des TuS Hiltrup. Dementsprechend hatten sich die Gastgeber realistische Ziele gesetzt, dazu weiter unten mehr.

Die erste Halbzeit konnte der TuS zunächst sogar erfolgreich eröffnen, man führte 2:0. Dies war dann leider auch die einzige Führung im Spiel, die Gäste drehten dies schnell in ein 3:5 um. Die Vorteile der DJK lagen vor allem bei schnellen Tempogegenstößen (leider durch zu viele Eigenfehler des TuS unterstützt) sowie in einem sehr starken linken Rückraumspieler. Die 12:19-Führung der DJK entsprach dann insgesamt dem Spielverlauf.

Die 2. Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit, zunächst kam der TuS wieder besser ins Spiel und konnte auf 15:20 verkürzen. Der stärkste Spieler der DJK wurde in konsequente Manndeckung genommen, in der Offensive schlichen sich dann leider aber wieder die schon bekannten Eigenfehler ein und die DJK konnte den Vorsprung vor allem durch Tempogegenstöße kontinuierlich ausbauen. In der 55. Minute stand es 38:23 für die DJK, der TuS schien eines seiner Ziele (weniger als 40 Tore kassieren) zu verpassen. Unerklärlicherweise schaffte es die DJK dann in den verbliebenen 5 Minuten aber nicht mehr, 40 Tore zu erzielen, dabei vereitelte Stefan Preiss allerdings auch beste Einwurfchancen.

Trainer Gernot Hülser machte seiner Mannschaft auch keinen Vorwurf: „ Es ist eben ei deutlicher Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften deutlich geworden, aber auch unser zweites Ziel, weniger als 20 Tore Differenz, haben wir erreicht. Bei diesen Spielen müssen halt solche Ziele her, um Motivation zu erzeugen. Daher ist die Mannschaft auch guter Dinge, wie ich gerade in der Kabine gesehen habe“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag:

Tor: Stefan Preiss, Arne Winkelhaus
Feld: Mirko Winner (4), Andre Kurze (4), Holger Wittlage, Frank Kersten, Jochen Vennhoff (1), Heiko Wolfenstädter (1), Martin Thomas, Bernd Früchel (14/7)

 

19.02.2011: Glückliches Unentschieden gegen den Tabellenletzten DJK Hiltrup II

24:24 ein Punktgewinn für den TuS

(bf) Auch dieses Spiel konnte den negativen Trend beim TuS Hiltrup nicht wirklich umkehren.

Zunächst konnte man das Spiel zwar ausgeglichen gestalten, mit zunehmender Spieldauer konnte sich die DJK aber so langsam absetzen, mit 13:10 für den Tabellenletzten wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit ließ der TuS zunächst über lange Strecken Torgefahr vermissen. Nach 45 Minuten stand es 18:12 für die Mannschaft von Gastgeber DJK Hiltrup II. Dann konnten die Gäste langsam verkürzen, aber auch beim Spielstand von 24:20 fünf Minuten vor Schluss schien der Sieger festzustehen. Aber eine offensive 4:2-Deckung des TuS brachten den DJK „aus der Spur“, der TuS konnte durch Mirko Winner in der letzten Minute noch ausgleichen.

Auch Trainer Hülser blieben die Schwächen nicht verborgen: „Wir müssen für unsere Tore immer zu hart arbeiten, die sogenannten „leichten“ Tore durch Gegenstöße fehlen uns, aber das ist keine neue Erkenntnis. Vielleicht können wir uns ja nächste Woche gegen die Erstvertretung der DJK besser präsentieren, auch wenn ein Erfolg unrealistisch ist.“

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag

Tor: Stefan Preiss, Arne Winkelhaus
Feld: Ralf Kerstgens (1), Mirko Winner (5), Andre Kurze, Holger Wittlage (1), Björn Thomsen, Frank Kersten (2), Jochen Vennhoff (6), Ulrich Kremke (1), Bernd Früchel (8/5)

13.02.2011: Auch die Adler zeigen dem TuS die Grenzen auf

Verdiente 24:33 Niederlage

(bf) An diesem Wochenende ging es mit Adler Münster endlich mal wieder gegen einen Gegner, der in „Schlagweite“ der Hiltruper lag, so jedenfalls die Meinung vor dem Spiel.

Leider machten die Hiltruper da weiter, wo sie in der Vorwoche in Havixbeck aufgehört hatten, nämlich mit einer ziemlich desolaten Leistung. Zwar fehlten wieder wichtige Spieler (Björn Thomsen, Stefan Meiser, Jochen Vennhoff, Marcus Mondroch), aber das entschuldigte keineswegs das kaum vorhandene Engagement. Lediglich die ersten Minuten konnten die Spieler des TuS Hiltrup mithalten, dann ging es stetig bergab bis zum Halbzeitergebnis von 8:17.

Dementsprechend war die Stimmung in der Kabine auf dem Nullpunkt, allerdings wollte die Mannschaft schon noch mal zeigen, dass sie das Handballspielen nicht völlig verlernt hatte.

In der zweiten Halbzeit gelang dies auch phasenweise, zumindest wurde mehr „Willen“ gezeigt, was sich nicht zuletzt daran ablesen lässt, dass doppelt so viel Tore wie in der ersten Halbzeit erzielt wurden. Im Ergebnis war das Spiel natürlich zur Pause schon entschieden, mit 24:33 wurde dieser aus TuS-Sicht äußerst unerfreuliche sportliche Sonntagabend beeendet.

Trainer Hülser hofft jetzt auf ein besseres Abschneiden gegen den Tabellenletzten DJK Hiltrup II: „Mit dieser Leistung werden wir auch da nicht bestehen, aber nächste Woche habe ich möglicherweise auch mehr Alternativen.“

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag

Tor: Stefan Preiss, Arne Winkelhaus
Feld: Ralf Kerstgens (1), Heiko Wolfenstädter (5), Mirko Winner (4), Andre Kurze (4), Holger Wittlage, Martin Thomas (2), Frank Kersten, Bernd Früchel (8/3)

06.02.2011: Verheerende Niederlage in Havixbeck

Kein Kommentar.

 

MZ, 8. Februar 2011

30.01.2011: Heimniederlage gegen Kattenvenne

Gute kämpferische Leistung des TuS kann 20:25 Niederlage nicht verhindern

(bf) Wie so oft in dieser Saison musste der TuS Hiltrup am Wochenende seine Partie gegen die 2. Mannschaft des TV Kattenvenne mit reduziertem Personal bestreiten. Mit Björn Thomsen, Stefan Meiser und Frank Laudenbach fehlten wichtige Rückraumspieler, mit Frank Kersten und Gerald Becker dazu Alternativen für die Außenpositionen. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Linkshänder Marcus Mondroch nach 20 Minuten bei einem erfolgreichen Torwurf, so dass der angeschlagene Jochen Vennhoff deutlich länger spielen musste als ursprünglich vorgesehen.

Trotzdem ließen sich die Hiltruper nicht beirren und ließen die Kattenvenner in der ersten Halbzeit nicht davon ziehen. Das lag vor allem an der stabilen Defensive vor einem sehr gut haltenden Stefan Preiss. Nicht zuletzt ihm war es zu verdanken, dass der TuS mit einem 9:9 in die Pause gehen konnte.

Auch in der 2. Halbzeit konnte sich der TV Kattenvenne lange nicht entscheidend absetzen. Leider ließen die Hiltruper selber auch zu viele Möglichkeiten aus, sich ein kleines „Torepolster“ für die letzten 10 Minuten zu verschaffen. Ab der 50. Minuten beim Stand von 20:21 ließen nämlich erwartungsgemäß die Kräfte nach und Wechselmöglichkeiten gab es ,wie eingangs erwähnt, nicht viele. Im Gegensatz dazu hatten die Kattenvenner eine volle Bank, dieses Plus kam in der Schlussphase zum Tragen, 4 Tore in Folge führten zu der 20:25-Niederlage, die auch ein ebenfalls gut haltender Timo Rörick nicht verhindern konnte.

Trainer Hülser war trotzdem zufrieden: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Einstellung hat heute gepasst, mit mehr Alternativen wäre wohl ein Sieg möglich gewesen. Aber wir sind eben eine „ältere“ Mannschaft, die so viele Ausfälle nicht so einfach verkraften kann. Ich kann nur hoffen, dass wir gegen Havixbeck mehr Spieler auf´s Feld schicken können“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag:

Tor: Stefan Preiss, Timo Rörick, Arne Winkelhaus
Feld: Markus Mondroch (1), Ralf Kerstgens, Heiko Wolfenstädter (1), Mirko Winner (4),     Andre Kurze (4), Holger Wittlage, Martin Thomas, Jochen Vennhoff (2), Bernd Früchel (8/1)

 

22.01.2011: 22:30 Niederlage in Roxel

TuS am Ende am Ende

(rk) Die Vorzeichen waren wieder mal nicht gut: Neben den beiden Hütern Stefan Preiß und Timo Rörick fehlten u.a. Frank Kersten, Mirko Winner, Holger Wittlage und die beiden etatmäßigen Kreisläufer Thomas Martin und Heiko Wolfenstädter. Aus diesem Grund zog sich auch Coach Gernot Hülser – für den Fall der Fälle - ein Trikot an.

Die verbliebenen Akteure kamen nach einer etwas verschlafenen Auftaktphase gut ins Spiel und hätten – wenn nicht so viele Bälle vorn „weggeworfen“ worden wären - sogar zur Pause schon führen können. So jedoch stand es 11:14 nach den ersten dreißig Minuten. Je länger das Spiel dauerte, um so mehr wünschte man sich einen „gelernten“ Mann am Kreis, der die sich durch das Abwehrsystem bedingten Freiräume optimal hätte nutzen können. Nichtsdestotrotz konnte der TuS das Spiel lange Zeit nicht nur offen gestalten, sondern beim Stand von 15:15 konnte man – vor allen Dingen weil Arne Winkelhaus im Tor eine klasse Partie machte - erstmals ausgleichen. Mangelnde Konzentration, Pech – aber auch Unvermögen – führten dazu, dass man in den letzten 15 Minuten geradezu einbrach und dem schnellen Spiel der jungen Spieler aus Roxel nicht mehr viel Widerstand leistete. So musste man sich einer etwas zu hohen 22:30 Niederlage ergeben.

Coach Hülser resummierte: "Wenn alle an Bord gewesen wären, dann hätten wir heute hier zwei Punkte mitgenommen. Die Zahl der technischen Fehler ärgert mich maßlos, aber vom Einsatz her kann ich meiner Truppe keinen Vorwurf machen. Allerdings wird es am kommenden Sonntag gegen Kattenvenne ungleich schwerer, zumal sich Frank Laudenbach heute verletzt hat und einige Wochen ausfällt, was uns weiter schwächt. Ich hoffe, dass Jochen Vennhoff die Blessuren, die er sich heute zugezogen hat, am Sonntag wieder auskuriert hat."

Für den TuS spielten:

Arne Winkelhaus (Tor), Bernd Früchel, Ralf Kerstgens, Andre Kurze, Frank Laudenbach, Stefan Meiser, Marcus Mondroch, Björn Thomsen und Jochen Vennhoff.

16.01.2011: Ganz schwache Leistung des TuS Hiltrup beim 16:31 gegen Ascheberg/Drensteinfurt III

(bf) Obwohl die personellen Vorzeichen gar nicht so schlecht waren, ist der TuS ziemlich schlecht aus der Winterpause gekommen. Die III. Mannschaft der HSG Ascheberg-Drensteinfurt erwies sich als eine Nummer zu groß für die Hiltruper, zumindest an diesem Spieltag.

Die erste Halbzeit konnten die Hiltruper noch einigermaßen interessant gestalten, vor allem Mirko Winner im linken Rückraum und Heiko Wolfenstädter am Kreis konnten sich wiederholt in Szene setzen. Mit einem 12:16 ging es in die Pause.
Aber in der 2. Halbzeit gingen beim TuS buchstäblich „die Lichter aus“. Vor allem in der Offensive wurde eine undiskutable Leistung auf´s Parkett gebracht: Lediglich 4 „Törchen“ gelangen den Gastgebern, in der Defensive war es den Torwarten Timo Rörick und Arne Winkelhaus zu verdanken, dass die Gästen nur zu 31 Treffer kamen.

Trainer Hülser war entsprechend konsterniert: „An das Spiel mache ich besser einen Haken, wir waren leider mental wie auch körperlich nicht in der Lage, dem Gegner Paroli zu bieten. Ich brauche jetzt eine hohe Trainingsbeteiligung und den Willen, sich nach der Pause auch mal wieder zu quälen. Dann müssen wir abwarten, was gegen Roxel möglich ist“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag:

Tor: Timo Rörick, Arne Winkelhaus
Feld: Björn Thomsen, Markus Mondroch, Ralf Kerstgens, Stefan Meiser, Frank Laudenbach, Heiko Wolfenstädter (4), Mirko Winner (5), Jörg Lepkes (4), Holger Wittlage, Bernd Früchel (1), Jochen Vennhoff (2)

 

08.01.2010: TuS bei den Stadtmeisterschaften dabei

18.12.2010: Schwache Leistung beim 24:24 gegen Ascheberg/Drensteinfurt II

(bf) Nach der Niederlage gegen Kinderhaus wollte der TuS gegen den Tabellenletzten Ascheberg/Drensteinfurt II unbedingt zwei Punkte einfahren. Mit Heiko Wolfenstädter, Martin Thomas und Stefan Meiser standen auch wieder Spieler zur Verfügung, die zuletzt gefehlt hatten.

Zunächst konnten die Hiltruper ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden und gingen mit 5:2 in Führung, aber dann riss der Faden im Angriffsspiel. Eigene Fehler vor allem im Passspiel luden die Gegner zu Tempogegenstößen ein, die diese sicher verwandelten. Zwischenzeitlich führten die Ascheberger dann mit 4 Toren, durch einen direkt verwandelten Freistoß von Andre Kurze konnte der TuS zur Halbzeit noch auf 13:15 verkürzen.

Auch in der 2. Halbzeit bekam der TuS zunächst keine Sicherheit ins eigene Spiel, wieder konnten die im normalen Angriffsverhalten eher harmlosen Gastgeber dies zu Toren durch Tempogegenstöße ausnutzen, wieder lag der TuS 4 Tore zurück. Mit zunehmender Spieldauer konnten die Hiltruper sich aber wieder herankämpfen und gingen dann ihrerseits mit 24:23 in Führung. Eine sehr gute Einwurfmöglichkeit zum 25:23 wurde leider vergeben, im Gegenzug warfen die Ascheberger das 24:24, natürlich durch einen Gegenstoß.

Trainer Gernot Hülser war sichtlich enttäuscht von seiner Mannschaft: "Heute hätte es auch trotz einiger fehlender Leistungsträger reichen müssen. Letztlich sind wir an uns selbst gescheitert, aber im neuen Jahr geht´s weiter, hoffentlich endlich mal wieder mit kompletter Mannschaft. Ein wenig Spielpraxis könne wir uns ja schon bei der Münsteraner Stadtmeisterschaft am 8. Januar holen".

Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag

Tor: Stefan Preiss, Timo Rörick, Arne Winkelhaus
Feld: Andre Kurze (4), Björn Thomsen (1), Markus Mondroch (1), Ralf Kerstgens (3), Stefan Meiser (1), Frank Laudenbach, Martin Thomas (1), Heiko Wolfenstädter (3), Bernd Früchel (10/2)

15.12.2010: Auswärtsniederlage gegen Kinderhaus

MZ, 18. Dezember 2010

Rumpftruppe schlägt sich achtbar gegen Kinderhaus II

(bf) Die Spielverlegung von Samstag auf Mittwoch beruhte auf fehlendem Personal beim TuS am Wochenende, daher war Kinderhaus zu einer Verlegung des Spiels bereit. Auch an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank dafür an die sympathische Truppe.

Leider stellte sich auch am Ersatztermin für die Hiltruper das Problem fehlender Spieler. Neben Coach Gernot Hülser fehlten mit Martin Thomas (übernahm das Coaching), Jochen Vennhoff, Holger Wittlage, Jörg Lepkes, Heiko Wolfenstädter, Stefan Meiser, Mirko Winner und Gerald Becker mehr Spieler als anwesend waren. Zumindest die Torhüter waren komplett vertreten, Arne Winkelhaus zog sich dann auch ein Feldtrikot an.

In den ersten 20 Minuten lief das Spiel für die Hiltruper sogar Erfolg versprechend, bis zur 6:1-Führung dauerte es, ehe sich die Kinderhauser auf das Angriffsspiel des TuS eingestellt hatten. Vor allem die Rückraumspieler Björn Thomsen und Marcus Mondroch sowie Frank Kersten auf der ungewohnten Kreisposition konnten sich in dieser Phase wiederholt durchsetzen. Ab dann zeigte die Mannschaft aus Kinderhaus (leider), warum sie über die beste Defensive der Liga verfügen. Bis zur Halbzeit wandelten sie den Rückstand in eine 11:8-Führung um.

In der 2. Halbzeit konnte der TuS zunächst den Rückstand halten, mit zunehmender Spieldauer und nachlassender Konzentration auf Grund fehlender Wechselmöglichkeiten schlichen sich dann immer mehr Eigenfehler in das Spiel der Hiltruper ein. Die Kinderhauser kamen so zu Tempogegenstoßmöglichkeiten, von denen Timo Rörick sogar noch einige vereiteln konnte. Insgesamt kam der ungefährdete 26:17-Sieg der Westfalia aber nie in Gefahr.

Co-Trainer Martin Thomas : "Heute war ein Sieg nicht möglich, aber die Tordifferenz hätten wir noch erträglicher gestalten können. Jetzt am Wochenende gegen Ascheberg II muss aber ein Sieg her, dafür stehen hoffentlich zumindest einige der heute fehlenden Spieler auf dem Spielberichtsbogen".
Aktiv für den für den TUS an diesem Spieltag

Tor: Stefan Preiss, Timo Rörick
Feld: Arne Winkelhaus, Andre Kurze, Björn Thomsen, Markus Mondroch, Ralf Kerstgens, Frank Kersten, Frank Laudenbach, Bernd Früchel

04.12.2010: Hart umkämpfter Sieg gegen Greven/Reckenfeld II

(bf) Nach dem ungefährdeten Sieg der Vorwoche ging es diese Woche zum Tabellennachbarn, der 2. Mannschaft der Handballfreunde Greven/Reckenfeld. Erstmals in dieser Saison konnte der TuS hierbei auf das volle Spielerkontingent zurückgreifen, 2 Torwarte und 12 Feldspieler standen auf dem Spielberichtsbogen.

In der Spielbesprechung wies Trainer Gernot Hülser darauf hin, dass die Reckenfelder ein anderes Kaliber sein würden als die ersatzgeschwächte Mannschaft von Hohne-Lengerich II aus der Vorwoche und das man nur mit voller Konzentration Erfolg haben würde.

Der Spielverlauf gab dem Trainer uneingeschränkt recht, die Gastgeber verfügten über einen starken Rückraum und eine stabile Deckungsformation. Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich ein enges Match, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Zunächst fand der TuS nicht ins Spiel, Reckenfeld führte schnell 4:0. Im Angriff konnten sich die Hiltruper zunächst zu wenig durchsetzen, in der Defensive ließ man dem Rückraum der Gastgeber zuviel Spielraum. Aber als Andre Kurze, der über das gesamte Spiel eine herausragende Abwehrleistung zeigte, den gefährlichsten Reckenfelder, den Halblinken, an „die Kette legte“, konnte der TuS sich herankämpfen. Insgesamt zeigte der TuS in dieser Phase durchaus gute spielerische Ansätze, nur der letzte Pass auf den freien Mann war noch zu ungenau, um mehr als das 10:12 zur Halbzeit herauszuholen.

In der 2. Halbzeit gelang dies dann besser, einige schöne Spielzüge konnten erfolgreich abgeschlossen werden. In der Defensive wurde dann sogar zweimal eine 6:4 Unterzahl erfolgreich überstanden, einmal erzielten die TuSler sogar das einzige Tor. Der gut haltende Torwart Timo Rörick hatte ebenfalls seinen Anteil, dass der TuS in dieser Phase nicht den Anschluss verlor. Der 22:23-Siegtreffer fiel dann durch einen der schönsten Spielzüge, nach feinem Anspiel von Jörg Lepkes verwandelte Stefan Meiser sicher. Die verbleibenden 60 Sekunden ließen die Hiltruper nichts mehr anbrennen, die Gastgeber mussten sich in eine für sie unglückliche Niederlage fügen.

Trainer Gernot Hülser war nach dem Spiel sichtlich geschafft: “Das war ein nervenaufreibendes Spiel, aber die Moral hat heute gestimmt. Ein Remis wäre letztendlich auch in Ordnung gewesen, aber gegen die Erstvertretung von Reckenfeld hatten wir in einer ähnlichen Situation das Nachsehen, von daher hat sich das heute wieder ausgeglichen“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Wochenende

Tor: Arne Winkelhaus, Timo Rörick
Feld: Andre Kurze (2), Björn Thomsen (1), Marcus Mondroch (2), Mirko Winner, Ralf Kerstgens, Heiko Wolfenstädter (2), Frank Kersten; Stefan Meiser (3), Jochen Vennhoff (2), Frank Laudenbach, Jörg Lepkes (4/1), Bernd Früchel (7/5)

28.11.2010: Souveräner Sieg gegen Hohne-Lengerich II

(bf) Nach drei Niederlagen in Folge wollte der TuS an diesem Wochenende gegen den Tabellennachbarn aus Lengerich unbedingt punkten, diesen Siegeswillen forderte Trainer Gernot Hülser denn auch in der Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel ein. Zwar fehlten kurzfristig Heiko Wolfenstädter, Timo Rörick, Holger Wittlage und Frank Kersten, aber mit Stefan Meiser meldete sich ein Spieler zurück, der die letzten Monate verletzungsbedingt gefehlt hatte.

Zu Beginn schickte Trainer Hülser die Spieler auf das Parkett, die in den letzten Wochen konstant am Training teilgenommen hatten. Dazu gehörten auch die „Neuen“ Björn Thomsen und Marcus Mondroch, die mit 5 bzw. 6 Toren das Vertrauen des Trainers auch rechtfertigten. Nach 20 Minuten und einigen gelungenen Spielzügen gegen eine zugegebenermaßen überforderte Defensive der Gäste stand es bereits 12:5. In den letzten 10 Minuten ließen die Hiltruper dann ein wenig die Zügel schleifen, mit 15:10 ging es in die Pause.

Aus der Pause heraus kam der TuS mit dem Willen, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Dies klappte zunächst auch recht gut, der Vorsprung wurde auf 19:10 ausgebaut, dann schlichen sich wieder Nachlässigkeiten ins Spiel des TuS ein. Einiges hätte auch schön ausgesehen, wenn es denn geklappt hätte. Aber letztendlich kam der souveräne 30:21-Erfolg nie in Gefahr, einige angeschlagene Spieler konnten daher auch vorzeitig aus dem Spiel genommen werden.

Trainer Gernot Hülser hakte den Sieg denn auch schnell ab: “Der ersatzgeschwächte Gegner hat es uns heute nicht schwer gemacht. Ich hoffe, nächste Woche bei Reckenfeld II können wir das teilweise gute Niveau über das ganze Spiel halten, dann werden wir auch dort erfolgreich sein“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Wochenende

Tor: Arne Winkelhaus, Stefan Preiss
Feld: Andre Kurze (2), Björn Thomsen (5), Marcus Mondroch (6), Mirko Winner, Ralf Kerstgens (2), Martin Thomas (2), Stefan Meiser (2), Jochen Vennhoff (3), Frank Laudenbach, Jörg Lepkes (4/1), Bernd Früchel (4/1)

14.11.2010: TuS verliert in Telgte

22:28 Niederlage gegen die Friesen

(rk) Ohne Arne Winkelhaus, Jochen Vennhoff und Frank Laudenbach (Stefan Meiser steht in ca. drei Wochen wieder zur Verfügung), aber sonst komplett reiste der TuS zum Gegner an. Coach Gernot Hülser gab denn auch "Tempospiel" als Vorgabe.

Mirko Winner war es denn auch, der mit einem erweiterten Tempogegenstoß das erste Tor erzielte. Die Friesen aus Telgte, eine junge und erfolgshungrige Truppe, hatten sich das Spiel offensichtlich etwas leichter vorgestellt und waren schon überrascht, dass der TuS, bei dem Jörg Lepkes zunächst in der Mitte die Fäden zog und seine Nebenleute und Kreisläufer Martin Thomas und Heiko Wolfenstädter geschickt ins Spiel brachte, sich am Anfang keineswegs niederrennen ließ, da die Angriffe konzentriert abgeschlossen wurden.

In der Folge übernahme Andre Kurze den Spielaufbau und das Team konnte auch nach "Auslösehandlungen" zu Erfolgen kommen. Die Führung wechselte ständig bis zum 12:12 kurz vor Ende der ersten Halbzeit. In den letzten fünf Minuten war die Gernot-Sieben völlig von der Rolle und kassierte drei Treffer in Folge, so dass zur Pause ein 12:15 zu Buche stand.

Nach der Pause lief zunächst wenig zusammen, auch die Umstellung im Angriff auf 4:2 änderte nichts an der Tatsache, dass der Ball nicht wie gewohnt "rund" lief. Es wurde nur selten durchgespielt, so dass sich das Geschehen auf die Mitte konzentrierte. Für die Außen Bernd Früchel, Ralf Kerstgens und Frank Kersten gab es wenig Möglichkeiten. Jörg Lepkes übernahm nicht nur die Initiative, sondern auch Verantwortung (er erzielte insgesamt 12 Treffer und traf darüberhinaus ein halbes Dutzend Mal Holz). Die Zahl der Gegentore jedoch indiziert, wo an diesem Tag das Hauptproblem lag: Die guten Torhüter Timo Rörick und Stefan Preiß wurden von ihren Vorderleuten immer wieder sträflich im Stich gelassen: Die Defensive ließ oft die nötige Präsens und Entschlossenheit vermissen und so gelang den Friesen eine ganze Reihe von eigentlich vermeidbaren Treffern.

Im Laufe der zweiten Halbzeit zog der Gegner bis auf 6 Tore weg, der TuS konnte sich bis auf zwei Tore herankämpfen. In der Schlußphase unterliefen eine Reihe technischer Fehler, die es den Freisen leicht machten, Tore zu erzielen. Auch auch eine Umstellung der Deckungsformation brachte nicht den erhofften Erfolg und so musste man sich schlußendlich mit der Niederlage abfinden.

Gernot Hülser: "Es ist sehr ärgerlich, dass wir dieses 4-Punkte-Spiel so deutlich verloren haben. Der Gegner war aber einfach siegeswilliger und wir haben eigentlich nur ganz selten zu unserem Spiel gefunden. Diese Niederlage müssen wir abhaken. Die nächsten beiden Wochen wollen wir nutzen, um uns intensiv auf die Spiele gegen Lengerich und Greven vorzubereiten, denn diese beiden Gegner müssen wir unbedingt schlagen, um den Abstand zu den Abstiegspläten zu wahren."

Für den TuS spielten und trafen:

Stefan Preiß (Tor), Timo Rörick (Tor); Bernd Früchel (2), Frank Kersten, Ralf Kerstgens (1), Andre Kurze,  Jörg Lepkes (12), Marcus Mondroch, Martin Thomas (2), Björn Thomsen, Miro Winner (3), Holger Wittlage und Heiko Wolfenstädter (2).

07.11.2010: TuS Hiltrup - HF Reckenfeld-Greven

TuS lässt einen möglichen Punkt liegen - unglückliche 26:27-Niederlage

(bf) In einem weiteren Spiel gegen einen bisher ungeschlagenen Aufstiegsaspiranten, die 1. Mannschaft  der Handballfreunde Reckenfeld-Greven, wollte sich der TuS besser präsentieren als in der Vorwoche gegen DJK Hiltrup I. Zwar konnte Bernd Früchel wieder dosiert eingesetzt werden, dafür musste man neben den schon länger fehlenden Stefan Meiser, Andre Zimmermann und Gerald Becker diesmal auch noch auf Mirko Winner, Björn Thomsen und Holger Wittlage verzichten.

Der TuS ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und war von Beginn an konzentriert in der Abwehr und diesmal auch abschlusssicher in der Offensive. Trainer Gernot Hülser hatte sich in der Defensive auch etwas einfallen lassen, Frank Kersten nahm den starken rechten Rückraumspieler von Beginn an in Manndeckung, was ihm über die gesamte Spieldauer sehr gut gelang.

Leider konnten sich die Gäste über ihren Halblinken zu oft in Szene setzen, vor allem in der zweiten Welle ließ sich der TuS oft überrumpeln. Da aber im Angriff weiterhin gut getroffen wurde und sich Timo Rörick in überragender Form präsentierte (er hielt die Mannschaft vor allem in der 1. Halbzeit im Spiel), konnten sich die Männer aus Reckenfeld zur Halbzeit lediglich auf 15:13 absetzen.

In der 2. Halbzeit wollte Trainer Hülser einen Einbruch wie in der Vorwoche vermeiden und stellte die Mannschaft entsprechend ein. In der Folge zeigte sich, dass er damit richtig lag, die Gäste konnten sich nicht absetzen und der TuS mehrfach egalisieren. Hierbei zeigte Jörg Lepkes, mit insgesamt 12 Toren sowieso effektivster Spieler, 3 sehenswerte Treffer hintereinander auf der Linksaußen-Position.

Mit dem 21:20 konnte der TuS sogar in Führung gehen. Leider konnte die Hiltruper diesen Vorteil nicht ausnutzen, obwohl eine 4-Minuten Zeitstrafe gegen Heiko Wolfenstädter schadlos überstanden wurde.

In den Schlussminuten zeigte der TuS dann noch mal eine ganz starke kämpferische Leistung. Obwohl die Reckenfelder bereits 27:24 in Führung lagen, kam der TuS noch mal auf 26:27 heran und hatte in der Schlussminute Ballbesitz bei Überzahl. Leider wurde diese Möglichkeit überhastet vergeben, letztlich blieb es bei der unglücklichen Niederlage.

Trainer Gernot Hülser konnte das Spiel auch nicht sofort einordnen: “Einerseits bin ich natürlich traurig über den vergebenen Punktgewinn, andererseits hat die Mannschaft heute auch eine überzeugende Leistung über die gesamte Spieldauer gezeigt. Wenn wir das konservieren können und dann in den nächsten Wochen auch wieder kompletter sind, ist mir nicht bange vor den anstehenden Aufgaben.“

Aktiv für den für den TUS an diesem Wochenende

Tor:    Arne Winkelhaus, Timo Rörick
Feld:    Frank Kersten, Andre Kurze, Ralf Kerstgens (1), Martin Thomas (5), Jochen Vennhoff (3), Jörg Lepkes (12/2), Marcus Mondroch (3), Bernd Früchel (2), Heiko Wolfenstädter

Bericht aus Reckenfeld: Hier klicken

30.10.2010: DJK Eintracht Hiltrup 1 - TuS Hiltrup

TuS im zweiten Ortsderby chancenlos gegen den Gastgeber DJK Hiltrup I

(bf) Bereits im Vorfeld dieses Ortsderbys war klar, dass die Ansprüche beider Mannschaften unterschiedlich sind. Die DJK sucht den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga, während sich der TuS gerne im Mittelfeld wieder finden würde. Somit war der Sieg in der Vorwoche gegen die 2. Mannschaft der DJK sicherlich wichtiger als diese Partie.

Allerdings wollte man dem Gegner Paroli bieten, die Voraussetzungen waren trotz der Ausfälle von Stefan Meiser und Bernd Früchel (beide verletzungsbedingt) sowie Heiko Wolfenstädter auch vielversprechend, die Bank gut gefüllt.

In den ersten 15 Minuten bis zum 6:6 gelang dies dem TuS auch ziemlich gut, Garant waren eine stabile Abwehr und ein gut haltender Arne Winkelhaus. Dann allerdings gelang den Tuslern im Angriff so gut wie nichts mehr, vor allem die unverständlich hohe Eigenfehlerquote (ohne gegnerische Einwirkung) lud die schnellen Spieler der DJK immer wieder zu Tempogegenstößen ein. Obwohl Timo Rörick hiervon sogar noch einige vereiteln konnte, ging es mit einem 13:7 für die DJK in die Pause.

In der 2. Halbzeit wollte der TuS noch einmal Druck ausbauen, dies gelang leider nur in wenigen Ansätzen. Das spielerische Element kam kaum noch zum Tragen, die Angriffe mündeten zu oft in Einzelaktionen. Da auch die Gastgeber über eine stabile Deckungsformation mit einem guten Torwart verfügten, führte dies zu selten zum Erfolg. Im Rückraum konnte lediglich Jörg Lepkes konstant Tore erzielen, darüber hinaus waren Martin Thomas am Kreis und Marcus Mondroch auf Rechtsaußen des öfteren erfolgreich.

Allerdings konnte die Mannschaft durch guten kämpferischen Einsatz ein sich zwischenzeitlich anbahnendes Debakel abwenden und sich zum Schluss noch einmal heranarbeiten, letztlich stand eine 19:28-Niederlage für den TuS zu Buche. Trainer Gernot Hülser sah die Niederlage relativ gelassen: "Die DJK hat andere Ziele als wir und ist für mich auch Aufstiegsfavorit. Die verdiente Niederlage hätte einige Tore geringer ausfallen können, wenn wir uns zum Schluss etwas cleverer angestellt hätten. Aber vielleicht können wir ja einen Konkurrenten der DJK, die SG Reckenfeld-Greven, nächste Woche etwas mehr fordern als es uns heute möglich war."


Aktiv für den für den TUS an diesem Wochenende:

Tor: Arne Winkelhaus, Timo Rörick, Stefan Preiss
Feld: Frank Kersten, Andre Kurze (2), Mirko Winner, Ralf Kerstgens, Martin Thomas (4), Jochen Vennhoff (1), Frank Laudenbach, Jörg Lepkes (9/3), Holger Wittlage, Marcus Mondroch (4), Björn Thomsen

24.10.2010: TuS Hiltrup - DJK Hiltrup II

Verdienter Sieg im Ortsderby gegen DJK Eintracht Hiltrup II

(bf) Bereits im ersten der beiden Ortsderbys gegen DJK Eintracht Hiltrup I und II hat der TuS das Minimalziel, 2 Punkte aus diesen Begegnungen einzufahren, erreicht.
Der letztendlich souveräne 24:17-Erfolg spiegelt zwar das unterschiedliche Leistungsvermögen wieder, aber konstant erfolgreich konnte dies der TuS auch in diesem Spiel nicht abrufen.

In der ersten Halbzeit wurde zwar schnell ein 9:4-Vorsprung herausgespielt, durch überhasteten Abschluss im Angriff und Unkonzentriertheiten in der Defensive kamen die Spieler der Eintracht-Reserve aber wieder auf 9:8 heran. Erst die von Trainer Hülser genommene Auszeit und Umstellungen in der Mannschaft brachten den TuS in die Spur zurück, mit 13:9 ging es in die Halbzeitpause.

Aus dieser Pause heraus kam der TuS mit dem unbedingten Willen, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Leider klappte die Umsetzung zunächst gar nicht, erst in der 39. Minute konnte das 14. Tor erzielt werden, bezeichnender Weise durch einen souveränen 7m-Wurf von Jörg Lepkes. Es war hauptsächlich den schwachen Angriffsleistungen der Gäste zu verdanken, dass der Torabstand in dieser Phase relativ konstant blieb. Diese scheiterten immer wieder an der soliden Abwehr des TuS oder am gut haltenden Arne Winkelhaus.

10 Minuten vor dem Ende führte der TuS komfortabel mit 5 Toren, auch eine offene Manndeckung der Eintracht bevorteilte eher den Gegner, so dass der TuS zwei wichtige Punkte sicher einfahren konnte.

Trainer Gernot Hülser war sichtlich froh, dass dieser Sieg unter Dach und Fach war: “Jetzt können wir nächste Woche das zweite Derby gegen den Aufstiegsfavoriten Eintracht Hiltrup I relativ entspannt angehen, diesmal steht der Gegner unter Zugzwang. Wir liegen einigermaßen im Soll, obwohl auch heute wieder wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen“.

Aktiv für den für den TUS an diesem Wochenende:

Tor:    Arne Winkelhaus
Feld:    Frank Kersten (1), Andre Kurze (1), Mirko Winner (5), Ralf Kerstgens (1), Martin Thomas (3), Jochen Vennhoff, Heiko Wolfenstädter, Frank Laudenbach (1), Jörg Lepkes (4/1), Holger Wittlage, Bernd Früchel (8)

03.10.2010: TuS Remis (20:20) bei Adler

Punktgewinn oder Verlust?!

(rk) Selten war der TuS so gut bestückt - vier Spieler konnten auf der Bank Platz nehmen:  neben dem Rekonvaleszenten Gerald Becker fehlten nur Urlauber Stefan Meiser und die Torhüter Stefan Preis und Timo Rörick. Co-Coach Martin Thomas war ebenfalls nicht mit von der Partie. Ansonsten aber konnte Trainer Gernot Hülser –wenn man mal von der Tatsache absieht, dass Heike Wolfenstädter erst zur 2. Halbzeit erscheinen konnte – mal so richtig aus dem Vollen schöpfen, sogar Jörg Lepkes war – wenn auch leicht gehandicapt – mit von der Partie. Sogar Aufbauspieler F. Laudenbach war vor Ort, um ggfs. ins Spielgeschehen eingreifen zu können. 

Der TuS zeigte von Anfang an unbedingten Siegeswillen und ging schnell mit 2:0 in Führung. Während der ersten Hälfte konnte der TuS immer wieder in Führung gehen, es gelang ihm jedoch nicht, sich mit mehr als zwei Toren absetzen zu können. Immer wieder konnte Adler verkürzen und/oder gar ausgleichen (so stand es nach 20 Minuten 7:7). Leider wurde die vom Trainer vorgegebene Linie  -  aus einer gesicherten Deckung heraus schnell auf Angriff umzuschalten – nur sehr selten eingehalten, und das, obwohl der stark haltende Arne Winkelhaus den Ball immer wieder schnell ins Spiel brachte. Deshalb konnte nur Holger Wittlage einen schnellen Gegenstoß  erfolgreich abschließen.

Mit einem Tor Vorsprung (11:10) für den TuS ging es in die Pause.

Die Abwehr stand auch nach dem Wechsel insgesamt nicht schlecht, wenn auch einige Male die Deckungssspieler sich zu weit nach vorne orientierten und so die Adler geradezu einluden, zu Torerfolgen zu kommen. Nur A. Winkelhaus im Tor verhinderte in dieser Phase des Spiels einen Rückstand von mehr als zwei Toren.....

Im Positonsspiel wurden die Angriffe nur selten gut vorbereitet, häufig (vor-)schnell abgeschlossen. Das Glück wurde oft in Einzelaktionen gesucht, anstatt  die Alternative von Spielzügen oder zumindest Auslösehandlungen zu wählen. Auch deshalb war es gerade für die Außenspieler B. Früchel, F. Kersten und M. Mondroch schwer, Impulse zu setzen oder gar zu Torwürfen zu kommen. Nichtsdestotrotz gelangen A. Kurze, der an diesem Tag einen starken Drang zum Tor hatte, J. Lepkes, M. Winner und J. Vennhoff Tore aus dem Rückraum. Viel zu selten wurde Kreisläufer H. Wolfenstädter gesucht bzw. gefunden.

Nachdem der TuS das Spiel über weite Phasen kontrolliert hatte, kam Adler Münster in der 54.  Minute erstmal wieder zum Ausgleich (17:17).  Nun wurde das Spiel hektisch, wozu auch einige Entscheidungen der Referees einen nicht unwesentlichen Beitrag leisteten.

In den letzten Minuten ging mal die eine, mal die andere Mannschaft in Führung, kurz vor Ende bekam der TuS nach einem Foul an A. Kurze einen Siebenmeter zugesprochen, den Routinier J. Lepkes sicher zum 20:20 Endstand verwandelte.

Coach G. Hülser resummierte: „Ich hatte mir – gerade nach dem letzten Wochenende – ein weniger enges Match gewünscht. Nach 58 Minuten habe ich ein Unentschieden als Punkverlust, nach Ende des Spiels aber als Punktgewinn bewertet..... Leider haben meine Jungs nicht all das umgesetzt, was ich Ihnen vorgegeben habe. Nun haben wir zwei Wochen Zeit, um uns auf das Derby gegen die Eintracht vorzubereiten. Da müssen, wollen und werden wir beide Punkte holen“.

Es spielten für den TuS: A. Winkelhaus (Tor), A. Kurze (6), B. Früchel (1), H. Wolfenstädter (2), F. Kersten,  R. Kerstgens, M. Mondroch, H. Wittlage (2),  J. Vennhoff u. M. Winner (3je ) und J. Lepkes (3/1),

26.09.2010: Hart erkämpfter 24:23-Heimsieg gegen Havixbeck

TuS Hiltrup holt mit einer Energieleistung den ersten Sieg

(bf) Schlusspfiff. Auf dem Feld steht eine fassungslose Havixbecker Mannschaft und etwas ungläubig dreinschauende Hiltruper. Was war passiert? Die Mannschaft des Aufsteigers Havixbeck lässt zwei sicher geglaubte Punkte auf dem Hiltruper Parkett liegen. Wer in der 45. Minute mit 19:13 führt und in der 50. Minute immer noch 20:15, der hat den Sack eigentlich schon zugemacht.

Aber eine herausragende Phase des guten Torhüters Timo Rörick und eine starke Energieleistung in der Offensive wendeten das Blatt zu Gunsten der Hiltruper, die mit dem 22:21 erstmals in Führung gingen und durch Andre Kurze 11 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielten.

Vor dem Anpfiff hätte man allerdings nicht geglaubt, dass der TuS einen solchen Rückstand hinnehmen muss. Zwar fehlten mit Stefan Meiser der etatmäßige Mittelspieler und mit Heiko Wolfenstädter der zweite Kreisläufer und wichtige Abwehrspieler, aber mit den in der Vorwoche fehlenden Andre Kurze, Jochen Vennhoff, Holger Wittlage, Jörg Lepkes und Martin Thomas sollte dies mehr als kompensiert sein.

In der ersten Halbzeit fand der TuS gegen eine gut spielende Havixbecker Mannschaft allerdings keinen Rhythmus, auch gute Einschussmöglichkeiten der Rückraumspieler wurden ausgelassen. Zudem verletzte sich leider Mittelmann Jörg Lepkes nach guten Szenen bereits nach 10 Minuten Spielzeit. Da die Defensive sich mit Holger Wittlage, Jochen Vennhoff und Andre Kurze aber stabiler zeigte als zuletzt, konnte die Partie noch einigermaßen ausgeglichen gestaltet werden. Mit 9:11 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit spielten die Hiltruper zunächst besser auf und konnten zum 12:12 ausgleichen. Aber dann passierten 5 technische Fehler nacheinander, Havixbeck zog auf scheinbar uneinholbare 19:13 davon. Was dann passierte, wurde bereits gesagt.

Trainer Gernot Hülser war nach dem Wechselbad der Gefühle auch sichtlich geschafft: "Auf die Gesamtleistung können wir nicht stolz sein, auf die Aufholjagd ganz sicher. Vielleicht ist das ja auch eine Initialzündung für die nächsten wichtigen Spiel gegen Adler und Eintracht Hiltrup 2".

Aktiv für den für den TUS an diesem Wochenende:

Tor: Timo Rörick, Arne Winkelhaus

Feld: Frank Kersten, Andre Kurze (3), Mirko Winner (3), Ralf Kerstgens (3/1), Martin Thomas (3), Marcus Mondroch, Jochen Vennhoff (4), Jörg Lepkes (1), Holger Wittlage, Bernd Früchel (7/3)

19.09.2010: TuS Hiltrup weiter mit Startproblemen in der neuen Saison

17:28 Niederlage im Auswärtsspiel gegen Kattenvenne

(bf) Wie in der Vorwoche war die personelle Situation des TuS Hiltrup auch beim TV Kattenvenne gelinde gesagt angespannt. Neben Arne Winkelhaus im Tor standen nur 7 Feldspieler zur Verfügung.

Ganz anders der TV Kattenvenne, eine volle Bank und ein körperlich starkes Team ließen die Erfolgsaussichten des TuS schon vor Spielbeginn stark sinken.

In der ersten Viertelstunde zeigte sich auch deutlich, dass dem TuS einige Abwehrspezialisten fehlten, vor allem mit der 2. Welle kam Kattenvenne zu leichten Toren ohne nennenswerte Gegenwehr, was eine 10:2 Führung zur Folge hatte.
Dann allerdings zeigten die Hiltruper vor allem im Angriff, dass sie durchaus auch Handball spielen können. Stefan Meiser auf der Mittelposition setzte die beiden Halben Mirko Winner und Marcus Mondroch immer wieder in Szene. Auf den Außenpositionen und am Kreis hingegen gab es auf Grund der sehr defensiven Deckung der Kattenvenner allerdings kaum Platz. Insgesamt wuchs der Rückstand aber nicht weiter an, mit 16:8 wurden die Seiten gewechselt.

Auch nach der Halbzeit gab es zunächst eine ausgeglichene Partie, dank einiger sehenswerter Paraden von Torwart Winkelhaus konnte sich der TuS sogar einmal auf 4 Tore wieder herankämpfen.

Durch eine Verletzung von Stefan Meiser war dann das schmale Auswechselkontingent leider völlig erschöpft, in der Schlussphase schlichen sich daher logischerweise Konzentrationsmängel in das Spiel der Hiltruper ein. Leider wurde dadurch das Spiel mit 28:17 verloren, auf Grund der über größere Strecken des Spiels gezeigten Leistungen aus Sicht des TuS ein wenig zu hoch.

Aufgrund der Umstände war Trainer Gernot Hülser daher auch nicht unzufrieden: "Jetzt müssen wir in den nächsten Spielen aber auch mal punkten, allerdings müssen dann auch mehr Spieler aus dem eigentlich großen Kader zur Verfügung stehen".

Aktiv für den für den TUS an diesem Wochenende
Tor:    Arne Winkelhaus
Feld:    Frank Kersten, Mirko Winner (7), Ralf Kerstgens (1), Heiko Wolfenstädter (2),     Marcus Mondroch (2), Stefan Meiser (3), Bernd Früchel (2/1)

12.09.2010: TuS-Saisonstart mit Niederlage

„Rumpftruppe“ schlägt sich wacker beim 22:25 gegen Roxel

(rk) Am Sonntag hatte der TuS Heimrecht beim ersten Kreisligaspiel der Saison 10/11. Gegner war die Mannschaft aus Roxel, die mit hohen Erwartungen in die Spielzeit geht.

Die Vorraussetzungen auf Seiten der Hiltruper waren alles andere als gut, mußte Coach G. Hülser neben Torwart A. Preiss auch auf F. Kersten, F. Laudenbach, B. Früchel, J. Lepkes, J.Vennhoff und H. Wittlage verzichten. G. Becker laboriert noch an den Folgen einer Verletzung. Auch die Neuzugänge M. Mondroch und B. Thomsen waren nicht mit von der Partie. Somit musste Torhüter A. Winkelhaus als Außenspieler aushelfen, damit überhaupt ein Auswechselspieler zur Verfügung stand.

Nichtsdestotrotz kam der TuS gut ins Spiel: Stefan Meiser auf der Rückraummitte zog das Spiel ruhig, konzentriert und variabel auf und setzte in dieser Phase vor allen Dingen Mirko Winner als Vollstrecker ein. Die Deckung um Andre Kurze und Heiko Wolfenstädter liess nichts anbrennen. Nach einer guten Viertelstunden lag der TuS 5:2 vorn, ehe Roxel sich besser auf das Angriffsspiel der Hülser-Sieben einstellen konnte.

Die sehr offene Deckung des Gegners zerstörte die Angriffsbemühungen oft schon im Keim und provozierte einige unnötige Ballverluste, die von den schnellen Roxelern eiskalt ausgenutzt wurden. Wie im ganzen Verlauf des Spiels war es Torhüter Timo Rörick, der – gerade bei Gegenstößen nicht immer optimal von seiner Abwehr unterstützt -  mit einer Vielzahl von Paraden die Werfer aus Roxel fast zur Verzweiflung trieb und gleichzeitig sein Team im Spiel hielt. Dennoch konnte auch er nicht verhindern, dass der TuS mit einem drei-Tore-Rückstand (7:10) in die Pause ging.

Nach dem Wechsel sah es zunächst so aus, als ob Roxel mit seinem schnellen und druckvollen Angriffspiel dem TuS enteilen könnte. Tatsächlich konnte der Gegner die Führung zeitweise auf sieben Treffer ausbauen. Der TuS verlor jedoch trotz personeller Probleme und auch trotz einiger benachteiligender Schiedsrichterentscheidungen und einer zeitweise sehr ruppigen Spielweise der Roxeler seine spielerische Linie nicht.

Gruppentaktische Massnahmen führten immer wieder zu Torerfolgen (vor allen Dingen durch A. Kurze aus dem Rückraum und vom Kreis durch Co-Trainer Martin Thomas abgeschlossen). Heiko Wolfenstädter machte auf der für ihn ungewohnten Linksaussenposition ein sehr gutes Spiel.

Dem TuS gelang es allerdings nicht mehr, auf mehr als drei Tore heranzukommen, so dass man sich schlussendlich mit 22:25 geschlagen geben musste. Coach Hülser war dennoch nicht unzufrieden: „Was meine Jungs – und besonders Timo im Tor -  heute geleistet haben, verdient Respekt. Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Wenn wir alle Mann an Bord haben, sind wir auch in Kattenvenne am nächsten Wochenende nicht ohne Chance.“

Die Torschützen: M. Winner (6), A. Kurze (5), R. Kerstgens (4), S. Meiser u. H. Wolfenstädter (je 3) und M. Thomas (1)

TuS Hiltrup geht mit Zuversicht in die neue Saison

(bf) Die neue Saison wird einige Überraschungen bieten, neben einigen Umgestaltungen in der Kreisliga hat auch der TuS Hiltrup sein Gesicht ein wenig verändert.
Zunächst die äußeren Veränderungen: Die Kreisliga wurde wieder auf 14 Mannschaften aufgestockt. Dies hat neben der Saisonverlängerung um 4 Spiele auch zur Folge, dass die eigentlichen Absteiger der letzten Saison, DJK Eintracht Hiltrup 2 und Ascheberg-Drensteinfurt 2, weiterhin der Kreisliga angehören. Darüber hinaus dürfen erstmals zwei Mannschaften desselben Vereins in der Kreisliga spielen. Dies kannte man bisher nur aus den Kreisklassen.

Nun zu den Neuerungen beim TuS Hiltrup: Nachdem bereits vor der letzten Saison Gerd Kappel aus gesundheitlichen Gründen den Rückzug angetreten hatte, haben nach der Saison mit Ulrich Kremke und den Trainer-Söhnen Fabian und Lukas Hülser drei weitere Spieler die Handballschuhe an den Nagel gehängt. Auch Thorsten Balke steht aus beruflichen Gründen nicht kontinuierlich zur Verfügung, außerdem möchte das TuS-Urgestein Dieter „Tepe“ Tepe als Betreuer und Zeitnehmer ein wenig kürzer treten. Gerade letzteres kann man sich kaum vorstellen, Tepe gehört quasi schon zum Inventar der Mannschaft.

Diesen Aderlass konnte die Mannschaft auch nur verkraften, weil sich mit den Neuzugängen Stefan Meiser (SG TuRa Halden-Herbeck), Marcus Mondroch (SC Aplerbeck), Björn Thomsen (SG Friedrichstadt-Schwabstedt.) und Andre Zimmermann (HSG Ascheberg-Drensteinfurt) vier neue viel versprechende Spieler dem TuS angeschlossen haben. Zudem wird Gerald Becker in der Rückrunde nach mehr als 1-jähriger Verletzungspause ins Team zurückkehren.

Dies und die ersten Trainingseindrücke macht das alte und neue Trainergespann Gernot Hülser und Martin Thomas zuversichtlich, dass in der kommenden Saison konstantere Leistungen geboten werden als zuvor, wo es ein ständiges „auf und ab“ mit einer kleinen Betonung auf „ab“ gab.

Um die „Neuen“ auch möglichst schnell zu integrieren, wurden u. a. Trainingsspiele gegen HSG Gremmendorf-Angelmodde, GW Nottuln und DJK Coesfeld durchgeführt.

„Wenn wir in dieser Saison eine Steigerung in der Trainingsbeteiligung haben, werden wir auch erfolgreich sein. Das Potential für eine bessere Saison ist auf jeden Fall da“ ist Gernot Hülser überzeugt.


Spieler für den TUS in der Saison 2010/2011
Tor: Timo Rörick, Stefan Preiss, Arne Winkelhaus
Feld: Andre Kurze, Jochen Vennhoff, Frank Kersten, Jörg Lepkes, Frank Laudenbach, Mirko Winner, Ralf Kerstgens, Martin Thomas, Heiko Wolfenstädter, Björn Thomsen, Marcus Mondroch, Stefan Meiser, Holger Wittlage, Gerald Becker, Thorsten Balke, Andre Zimmermann, Bernd Früchel

Zwei der vier Neuen: Stefan Meiser und Marcus Mondroch
TuS Hiltrup 1930 e.V. | Moränenstr. 14 | 48165 Münster | Tel.: 02501/8888 | E-Mail: geschaeftsstelle [at] tushiltrup.de