Handball
Saison 2009/2010

17.04.2010: DJK Eintracht Hiltrup 2 - TuS Hiltrup

Wenige Spieler, viel verworfen - 24:17 verloren!

Die beiden letzten Saisonspiel nach der Osterpause wollten die Hiltruper gerne gewinnen, um vielleicht noch etwas in der Tabelle aufzuzeigen. Nach dem Training am Mittwoch war allerdings klar, dass dies gegen den Lokalrivalen DJK Hiltrup mit 6 Feldspielern gelingen musste, alle anderen waren verletzt oder verhindert.
Das Trainergespann Gernot Hülser und Martin Thomas mussten am Samstag daher die beiden Torhüter Arne Winkelhaus und Stefan Preiss zu Feldspielern erklären, um den etatmäßigen Spielern wenigstens kurze Verschnaufpausen zu gönnen. Frank Laudenbach saß mit Sehnenverletzung nur für den allergrößten Notfall auf der Bank.

In der ersten Halbzeit konnte der TuS das Spiel gegen den Tabellenvorletzten noch über größere Strecken offen gestalten, erst zum Ende der Halbzeit konnte sich die DJK bis auf 12:9 absetzen. Hier deutete sich das Problem des TuS schon an, leichte Ballverluste und vor allem zu viele Fehlwürfe eröffneten dem Gegner die Chance zu leichten Toren durch Tempogegenstöße.

Auch in der 2. Halbzeit änderte sich nicht viel, der TuS zeigte wenig spielerische Elemente, verwarf weiterhin viel (u. a. 3 Siebenmeter) und kassierte Tempogegenstöße. Man kam zwar noch mal auf 2 Tore heran, für ein endgültiges „Umbiegen“ reichten die Kräfte aber nicht mehr. Das Endergebnis mit 24:17 war dann nur noch zweitrangig.

Gernot Hülser blickte nach dem Spiel dann auch schon wieder nach vorne: „Auch wenn ich mit einigen Entscheidungen des Schiris nicht einverstanden war, das Spiel haben wir selber verloren. Im letzten Spiel habe ich hoffentlich genug Spieler dabei, um einen anständigen Saisonabschluss hinzubekommen.“

Spieler und Tore:
Timo Rörick (Tor), Stefan Preiss (normalerweise Tor, diesmal Feld); Arne Winkelhaus (normalerweise Tor, diesmal Feld, 1) , Frank Kersten (1), Bernd Früchel (4/2), Ulrich Kremke (1), Andre Kurze (4), Jörg Leppkes (5/2), Frank Laudenbach, Mirko Winner (1)

 

21.03.2010: TuS Hiltrup - Kattenvenne II

Bitteres Ende: 20:22 verloren!

(tr) Bis zum Schlusspfiff spannend war die Partie zwischen dem Tus Hiltrup und Kattenvenne II. Am Ende musste sich der Gastgeber aus Hiltrup geschlagen geben.

Beim Stande von 20:21 passierte dem TuS Hiltup im eigenen Ballbesitz ein unmöglicher Fehler. Dieser führte zum Endstand von 20:22.

Während der gesamten Partie fehlte dem TuS das zum Teil nötige Quäntchen Glück. Sowohl im Angriff wo einige 100%tige Würfe nicht zu Zählbarem umgewandelt werden konnten, als auch in der Abwehr, die Kattenvenne immer wieder mit verdeckten Würfen aus der zweiten Reihe überlisten konnte.

Für die letzten zwei Saisonspiele steht die Marschrichtung fest. Vier Punkte sollen für einen versöhnlichen Abschluss auf das Punktekonto addiert werden.

Spieler und Tore:
Arne Winkelhaus (Tor), Timo Rörick (Tor), Jörg Lepkes (6), Uli Kremke (4), Bernd Früchel (3), Jochen Vennhoff (3), Andre Kurze (2), Mirko Winner (1), Heiko Wolfenstädter (1), Frank Kersten, Ralf Kerstgens, Holger Wittlage, Frank Laudenbach

13.03.2010: Hohne Lengerich 2 - TUS Hiltrup

Auswärtssieg - 24:20 gewonnen!

(gh) Nach dem schweren Spiel gegen den BSV Roxel in der letzten Woche wartete mit der Mannschaft von Lengerich ein Tabellennachbar als Gegner auf die Mannschaft. Also sollten durch eine konsequente Deckung, eine ebensolche Chancenverwertung, möglichst wenig Ballverluste und durch mannschaftliche Geschlossenheit (ohne Meckern) es dem Gegner schwer gemacht und 2 Punkte entführt werden.

Mit der Umsetzung dieser Spielanweisungen war das Trainergespann Hülser / Thomas im Spielverlauf über 45 Minuten sehr zufrieden. Nach 10 Minuten stand es bereits 4:3 für den TUS, der jedoch in der Deckung noch Probleme mit den Würfen eines Rückraumspielers der Lengericher zeigte. Durch eine gezielte Manndeckung dieses Spielers kam der TUS besser ins Spiel und zog bis zur Halbzeit auf 15:8 davon.

Anteil daran hatte auch die Paraden der beiden Torhüter Arne Winkelhaus und Timo Rörick. Im Angriff sorgte Jörg (Lappen) Lepkes für die nötige Torsicherheit und konnte unter anderem 8 Bälle in Folge (ohne zwischenzeitigen Fehlversuch) im Hohne-Netz unterbringen. Bis zur 46. Minute dominierte der TUS eindeutig das Spiel, bei einem Stand von 20:13.

Dann stellte Lengerich auf eine offenere Abwehr und eine härtere Gangart um und brachte damit für die letzten 10 Minuten noch etwas Spannung auf. Unterstützt von einer schlechten Schiedsrichterleistung kam der Gegner noch einmal auf 4 Tore ran, konnte aber den verdienten Sieg des TUS (Endstand 24:20) nicht mehr gefährden.

Gernot Hülser und Martin Thomas waren mit der Einstellung, dem Kampfeswillen, mit der Reduzierung der Ballverluste und dem Durchbrechen der Abschlussschwäche sehr zufrieden. Lob verdient die Mannschaft auch für ihre Selbstbeherrschung bei den häufigen fragwürdigen und benachteiligenden Schiedsrichterentscheidungen.

Spieler und Tore:
Timo Röhrick ( Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Bernd Früchel, Andre Kurze (1), Frank Kersten (1), Ralf Kerstgens, Holger Wittlage, Heiko Wolfenstaedter (1), Mirko Winner (3), Frank Laudenbach (3), Jochen Vennhoff (2), Jörg Lepkes (13)

 

07.03.2010: TuS kann erneut nicht gewinnen

Unnötige 27:31 Heimniederlage gegen Roxel

(rk) Coach Gernot Hülser war frohen Mutes, waren doch bis auf Thorsten Balke und Martin Thomas alle Mann an Bord.  Beim TuS war endlich der komplette Rückraum mit von der Partie, denn sowohl Jörg Lepkes als auch der Langzeitverletzte Mirko Winner konnten wieder spielen.

Die Mannschaften tasteten sich zu Beginn vorsichtig ab, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Abwehr des TuS liess bereits in dieser Phase einige leichte Treffer aus dem Rückraum zu, weil der ballführende Spieler nicht konsequent attackiert wurde. Im Angriff wurden zwar nicht alle Chancen genutzt, aber zumindest konnte man einen zwei Tore Rückstand aufholen und mit 13:13 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause verloren die TuS-Akteure jedoch den Faden. Wie schon in der ersten Hälfte wurden kaum gruppen- und mannschaftstaktische Mittel gewählt. Zu oft wurden die Angriffe überhastet und unvorbereitet abgeschlossen. Da zudem die Chancenauswertung bei einigen Akteuren suboptimal war (mindestens ein halbes Dutzend sog. 100%ige wurden vergeben) und darüberhinaus einige  technische Fehler konstatiert werden mussten, setzte sich Roxel bereits kurz nach der Pause spielentscheidend ab. Nur den Torhütern war es zu verdanken, dass der TuS, dessen Abwehr sonst eher der stärkere Mannschaftsteil ist, nicht noch weiter ins Hintertreffen geriet.

Der TuS konnte sich zwar aufgrund einer kämpferischen Steigerung zwischenzeitlich wieder herankämpfen, spielerisch aber blieb das Team weit hinter den Möglichkeiten und Erwartungen zurück.  Letzlich verdient verlor der TuS die Partie und hat somit die Chance verpasst, sich in der Tabelle weiter an die sicheren Nichtabstiegsplätze heranzuschieben. In der Verfassung vom Sonntag wird es sehr schwer, im schweren Auswärtsspiel in Lengerich zu punkten.

Spieler und Tore:
Arne Winkelhaus (Tor), Timo Rörick (Tor), Stefan Preiss (Tor), Andre Kurze (1), Bernd Früchel (6/3), Frank Kersten (1), Heiko Wolfenstädter (3), Holger Wittlage (2), Jochen Vennhoff (3), Jörg Lepkes (4), Frank Laudenbach (1), Mirko Winner (3), Ulrich Kremke (3)

28.02.2010: Grand ohne Vier gegen Kinderhaus

22:11 gegen Kinderhaus verloren

(bf) Grand ohne Vier sind schwer zu spielen und häufig nicht vom Erfolg gekrönt. Diese Erfahrung konnte der TuS Hiltrup am Wochenende im Spiel bei der 2. Mannschaft von Westfalia Kinderhaus bestätigen. Mit Jörg Lepkes, Mirko Winner, Jochen Vennhoff und Martin Thomas fehlten dem TuS vier wichtige und physisch starke Spieler, die den körperlich überlegenen Gastgebern hätten Paroli bieten können.

Trotzdem wollten die Hiltruper das Spiel möglichst lange offen gestalten, in den ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit gelang dies auch ganz gut. Die Gastgeber führten lediglich 6:4, was auch den guten Paraden von Timo Rörick zu verdanken war. Im Angriff litt das Spiel des TuS allerdings unter der Manndeckung von Andre Kurze, zu selten konnten sich seine Mitspieler gegen die robuste Abwehr von Kinderhaus durchsetzen. In den letzten 10 Minuten zogen diese dann durch einige Gegenstöße zum Halbzeitstand von 10:6 davon.
Die 2. Halbzeit zeigte ein ähnliches Bild. Der TuS kam nur zu wenigen guten Torchancen, vor allem durch Thorsten Balke. Die Kinderhauser konnten jetzt auch spielerisch überzeugen, aber die konstant guten Torwartleistungen von Timo Rörick und Stefan Preiss (hielt u. a. einen 7m) hielten die Tordifferenz in Grenzen, so dass am Ende ein 22:11 zu Buche stand.

Gernot Hülser gestand die Überlegenheit von Kinderhaus neidlos ein: „Hier war heute nichts drin für uns, aber ich habe trotzdem ein gutes Gefühl für die nächsten Wochen. Dann sind wir nämlich wieder komplett und haben ganz andere Möglichkeiten“.

Zumindest eine gute Nachricht hatte der TuS dann doch zu vermelden. Der Langzeitverletzte Gerald Becker ist erfolgreich am Kreuzband operiert worden und kann nächste Saison zur Rückrunde wieder einsteigen.

Spieler für den TuS:

Timo Rörick (Tor), Stefan Preiss (Tor), Frank Kersten (1/1), Ralf Kerstgens, Bernd Früchel (4/3), Ulrich Kremke (3), Holger Wittlage, Thorsten Balke (3), Andre Kurze, Heiko Wolfenstädter, Frank Laudenbach

 

21.02.2010: TuS mit drittem Sieg in Folge

26:19 Heimerfolg gegen Ascheberg

(rk) Auch gegen das Team des Tabellenletzten Ascheberg fuhr die Hülser-Gruppe zwei Punkte ein. Dabei waren die Vorzeichen nicht gerade positiv: Stefan Preiß, Frank Kersten, Jörg Lepkes und Mirko Winner fehlten, Torwart Arne Winkelhaus schleppte sich trotz einer Erkältung in die Halle. Coach Gernot Hülser war ebenfalls krank, so dass Frank Laudenbach und Martin Thomas die Mannschaftsbetreuung übernahmen. Trotzdem gelang dem TuS der Sieg, und das ist gut so: Timo Rörick, schon lange beim TuS im Tor, kann sich nach eigenen Angaben nicht an drei Siege in Folge erinnern.

Durch die beiden Siege der letzten Wochen mental gestärkt, übernahm der TuS direkt die Initiative und ging schnell in Front. Ulrich Kremke baute das Spiel ruhig und konzentriert auf und setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nach wenigen Minuten fiel jedoch Jochen Vennhoff verletzt aus, so dass Thorsten Balke (normalerweise Linksaußen) die Position auf Halblinks übernahm. Hier glänzte er nicht nur als Torschütze mit fulminanten Würfen, sondern wusste auch als Anspieler zu gefallen. Die nicht sonderlich sattelfeste Abwehr des Tabellenletzten konnte sich oft nur mit unfairen Mitteln wehren, so dass der TuS insgesamt sechs Siebenmeter zugesprochen bekam, von denen Bernd Früchel fünf sicher verwandelte. Auch von Rechtsaußen war Früchel erfolgreich und erzielte fünf Treffer.

In den ersten 20 Minuten erspielte der TuS einen Vier-Tore-Vorsprung, obwohl gerade im Angriff einige sehr gute Chancen nicht genutzt wurden. Die Abwehr stand in der Regel sattelfest gegen die eher harmlosen Angreifer. Mit 11:8 ging es dann zur Halbzeit in die Kabine.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren nicht so schön anzusehen. Mitbedingt durch einige kuriose Entscheidungen der Unparteiischen kamen die Ascheberger heran und glichen beim 13:13 zum ersten, aber auch zum letzten Mal aus. Quasi angezählt kam der TuS zur Besinnung und legte einen fulminaten Zwischenspurt hin. Mit dem wiederum bärenstarken Timo Rörick im Tor als Rückhalt und aus einer nun aggressiv und aufmerksam agierenden Deckung mit Andre Kurze und Ulrich Kremke im Zentrum ging es zügig, manchmal sogar schnell, nach vorn und innerhalb weniger Minuten sorgten Martin Thomas, Heiko Wolfenstädter,  Bernd Früchel, Frank Laudenbach und Andre Kurze für den 20:14 Zwischenstand.

Der Drops war gelutscht, die Bank konnte wieder entspannt dem Geschehen folgen. Der Sieg war in der Folgezeit nicht wirklich in Gefahr: Völlig verdient siegt der TuS mit 26:19 Toren.

Am kommenden Wochenende muss der TuS beim Tabellenzweiten Kinderhaus antreten. Coach Laudenbach: „Ich hoffe, dass Gernot Hülser dann wieder auf der Bank Platz nimmt. Auf jeden Fall werden wir uns noch etwas steigern müssen. Wir haben das Hinspiel ja nur mit einem Tor verloren. Da ist noch eine Rechnung offen.“


Spieler und Tore:

Timo Rörick (Tor), Holger Wittlage, Ulrich Kremke, Heiko Wolfenstädter (1), Jochen Vennhoff (1), Andre Kurze (2), Ralf Kerstgens (2), Martin Thomas (3), Frank Laudenbach (3), Thorsten Balke (4), Bernd Früchel (10/5).

 

06.02.2010: Überraschender Auswärtssieg bei Sparta

20:19 gewonnen - überzeugende Mannschaftsleistung verhilft zum verdienten Sieg

(bf) Die Formkurve des TuS zeigt weiterhin deutlich nach oben, davon konnte sich am Wochenende der Tabellenzweite, die Mannschaft von Sparta Münster II überzeugen.

Der deutliche Erfolg gegen Adler Münster hatte die Hiltruper beflügelt, erste Anzeichen waren am Samstag schon vor Spielbeginn zu sehen. Mit Ulrich Kremke und Martin Thomas waren nämlich zwei Namen auf dem Spielbericht, die sich eigentlich abgemeldet hatten.

Somit konnte das Trainergespann Frank Laudenbach und Martin Thomas (Coach Gernot Hülser weilt im Skiurlaub) auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen. Lediglich die Verletzten Gerald Becker und Mirko Winner sowie die in karnevalistischer Mission reisenden Stefan Preiss und Heiko Wolfenstädter fehlten.

Von Beginn an zeigten die Hiltruper, dass sie nicht wie in den Vorjahren als Punktelieferant angereist waren. Die Vorteile der Spartaner im Hinblick auf Alter und Schnelligkeit zeigten sich in den ersten Minuten zwar durch einige Gegenstöße, dann aber konnten die TuS`ler dies durch ihre größere Erfahrung und Durchsetzungsfähigkeit vor allem der Rückraumspieler Jörg Lepkes, Andre Kurze, Ulrich Kremke und Jochen Vennhoff mehr als ausgleichen.

Der Defensivblock des TuS mit den ausgezeichneten Torwarten Arne Winkelhaus und Timo Rörick mischte darüber hinaus Beton an, dabei kümmerte sich Holger Wittlage um den einzigen ernsthaften Rückraumschützen der Spartaner. Im Ergebnis standen in der ersten Halbzeit lediglich 8 Tore für Sparta zu Buche, der TuS kam auf 12 Treffer.

Die Außenspieler Ralf Kerstgens, Thorsten Balke und Bernd Früchel und auch die Kreisläufer Frank Kersten und Martin Thomas hatten über die gesamten 60 Minuten hingegen wenig Spielraum, Sparta zeigte im Deckungsverbund mit einer defensiven Abwehrvariante eine gute Leistung. Es gab dennoch einige gute Anspiele der Rückraumspieler, vor allem Jochen Vennhoff setzte Bernd Früchel einige Male in Szene.

In der 2. Halbzeit konnten die Hiltruper den Vorsprung zeitweise bis auf 5 Tore ausbauen, aber Sparta zeigte eine gute Moral und kam Tor um Tor wieder heran. In den Schlussminuten scheiterten deren Außenspieler aber mehrmals an Timo Rörick, und mit dem Schlusspfiff und der letzten vergebenen Chance der Spartaner war der Sieg unter Dach und Fach.

Frank Laudenbach war nach dem Spiel auch hochzufrieden: „Ich weiß nicht mehr, wann wir das letzte Mal gegen Sparta gewonnen haben. Noch mehr aber freut mich die gezeigte Leistung. Die Mannschaft glaubt wieder an sich, was sicherlich auch an der Rückkehr von Jörg Lepkes liegt. Wir sehen den nächsten Spielen gespannt entgegen“.

Spieler und Tore:

Timo Rörick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Frank Kersten (1), Ralf Kerstgens, Bernd Früchel (10/7), Ulrich Kremke (1), Jörg Lepkes (4), Jochen Vennhoff (1), Martin Thomas, Holger Wittlage, Thorsten Balke (1), Andre Kurze (2)

 

03.02.2010: Klarer Erfolg gegen Adler!

TuS mit erstem Rückrundensieg - 27:19 gewonnen

(rk) Die Vorzeichen für das Nachholspiel gegen Adler Münster standen nicht schlecht. Zwar fehlten mit Stefan Preiß, Mirko Winner und Holger Wittlage drei Spieler aus dem Kader, dafür aber war Jörg Lepkes erstmalig spielberechtigt. Coach Gernot Hülser konnte also seit langer Zeit wieder aus dem Vollen schöpfen.

Nachdem sich schon im Spiel gegen Tabellenführer Warendorf angedeutet hatte, dass die Spielfreude so langsam zurückgekehrt war, setzte sich diese Tendenz erfreulicherweise fort. Nach 10 Minuten führte der TuS bereits mit 4:1.

Der Gegner zeigte sich überrascht über die Spielstärke des TuS. Ulrich Kremke zog von der Mittelposition aus das Spiel nicht nur routiniert auf, sondern kam auch selbst zu Torerfolgen. Jörg Lepkes, erst seit Beginn der Woche spielberechtigt, überzeugte als Torschütze und Anspieler, wovon besonders die Kreisläufer Martin Thomas und Heiko Wolfenstädter profitierten. Auch die Linksaußen Thorsten Balke und Ralf Kerstgens setzte er gekonnt in Szene.

Nach 20 Minuten führte der TuS bereits mit sechs Toren. Der Vorsprung schmolz zur Pause auf drei Tore, weil die Abwehr löchrig wurde und die sehr gut aufgelegten Torhüter Arne Winkelhaus und Timo Rörick so einige unhaltbare Treffer vom 6-Meter-Kreis durchlassen mussten.

Erfreulicherweise hatte der TuS zu Beginn der zweiten Halbzeit keinen Durchhänger, sondern baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Abwehr, in der Jochen Venhoff, Andre Kurze, Ulrich Kremke, Jörg Lepkes und Frank Laudenbach ein starkes Bollwerk bildete, ging konzentrierter zu Werke und blockte viele Würfe der nicht sonderlich groß gewachsenen Adler-Spieler. Im Angriff wurden zwar einige 100%-Chancen vergeben, aber die Manndeckung gegen Jörg Lepkes eröffnete den anderen Spielern Räume, die u.a. auf der rechten Seite von Jochen Vennhoff und Bernd Früchel (der wie immer sicher vom Punkt aus traf) gut genutzt wurden. Am Ende siegte der TuS deutlich mit 27:19.

Coach Hülser zeigte sich nach dem Spiel von der Leistung seines Teams sehr angetan und war froh über den nicht nur psychologisch sehr wichtigen Sieg: "Jörg Lepkes verdient aber ein Sonderlob, weil er nicht nur als Torschütze, sondern auch als Anspieler überzeugt hat. Es war für mich sehr schön, endlich einmal durchwechseln zu können. Leider sind die personellen Voraussetzungen am nächsten Samstag nicht so gut wie heute. Aber ärgern wollen wir Sparta doch".

Spieler und Tore:

Timo Rörick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Andre Kurze (2), Bernd Früchel (3), Frank Kersten, Frank Laudenbach, Heiko Wolfenstädter (3), Jochen Vennhoff (3), Jörg Lepkes (7), Martin Thomas (4), Ralf Kerstgens (1), Thorsten Balke (2), Ulrich Kremke (4)

31.01.2010: Bisher beste Leistung in der Rückrunde

21:27 Niederlage gegen den Favoriten Warendorf

(bf) Wider Erwarten zeigte der TuS eine ansehnliche Leistung gegen den hohen und bisher ungeschlagenen Favoriten aus Warendorf.

Wie in den Wochen zuvor war die personelle Situation sehr schwierig für das Trainergespann Gernot Hülser und Martin Thomas. Es fehlten neben dem Langzeitverletzten Gerald Becker noch Frank Laudenbach, Thorsten Balke, Martin Thomas, Holger Wittlage und Mirko Winner, auch Neuzugang Jörg Lepkes war noch nicht spielberechtigt. Darüber hinaus war auch Ulrich Kremke angeschlagen, so dass Trainer Hülser wieder ein Trikot anziehen musste.

In den ersten 10 Minuten wurden die Warendorfer ihrer Favoritenrolle völlig gerecht, spielten mit hoher Geschwindigkeit ihre einstudierten Spielzüge und führten verdient mit 6:0. Dann fing sich der TuS langsam. Die 5:1-Deckung mit Frank Kersten in vorderer Position stellte sich besser auf die Angriffszüge ein, im Angriff harmonierten vor allem die Rückraumspieler Ulrich Kremke, Jochen Vennhoff und Andre Kurze untereinander und mit Kreisläufer Heiko Wolfenstädter. So kam der TuS Tor um Tor näher, bis zum Halbzeitstand von 14:11.

Zu Beginn der 2. Halbzeit konnte die Hiltruper noch einmal nachlegen, nach dem 14:13 wurden allerdings beste Einwurfchancen, auch in doppelter Überzahl, ausgelassen. Im Gegenzug zeigten die Warendorfer bei Tempogegenstößen ihre Geschwindigkeitsvorteile. Mit dem 19:13 war das Spiel entschieden, bis zum 27:21 am Schluss konnten die Hiltruper dann aber die Tordistanz halten.

Das Trainergespann Gernot Hülser und Martin Thomas war nach dem Spiel auch durchaus zufrieden: "Nach den Spielen der letzten Wochen sah das endlich mal nach Handball aus. Wenn sich unser Lazarett wieder lichtet, können wir dann hoffentlich auch mal wieder Erfolge feiern".

Spieler für den TUS:

Timo Rörick (Tor), Stefan Preiss (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Frank Kersten, Ralf Kerstgens (2) Bernd Früchel (7/5), Ulrich Kremke (3), Jochen Vennhoff (3), Heiko Wolfenstädter (2), Gernot Hülser (2), Andre Kurze (2)

17.01.2010: TuS mit Niederlage zum Rückrundenstart

20:28 Niederlage in Telgte

(rk) Auch das erste Spiel der Rückrunde konnte der TuS nicht gewinnen. Allerdings waren die Vorzeichen auch alles andere als positiv: Anders als beim Hinspiel, als Coach Gernot Hülser noch aus dem Vollen schöpfen konnte, musste er im Rückspiel auf Andre Kurze, Frank Kersten, Heiko Wolfenstädter, Frank Laudenbach und Mirko Winner verzichten. Torwart Arne Winkelhaus musste so als Feldspieler agieren, und auch der Coach zog sich selbst noch die Schuhe an.

Die hochmotivierten Emsstädter, mit viel Selbstbewusstsein ob einiger Erfolge und mit dem unbedingten Willen, die Hinspielniederlage wettzumachen, waren umso überraschter,  dass das Team aus Münster nach einer Viertelstunde mit 5:3 führte. Ulrich Kremke führte in der Mitte ruhig Regie und setzte seine Mitspieler in Szene; besonders Angriffe über die rechte Seite mit Jochen Vennhoff und Bernd Früchel waren sehr erfolgreich in dieser Phase des Spiels.  

Das Fehlen der vielen Mitspieler machte sich dann jedoch in der Deckung bemerkbar, denn nicht immer wurde konsequent und aggressiv gedeckt, wenn auch die vorgezogene Position von Martin Thomas eine geschickte taktische Maßnahme darstellte.  Timo Rörick hielt in der gesamten Partie gut, wurde aber des öfteren von seiner Vorderleuten im Stich gelassen, so dass die Telgter nicht nur ausgleichen, sondern zur Pause bereits mit 14:12 führten.

Nach dem Wechsel lief beim TuS zunächst nicht viel zusammen: In den ersten fünfzehn Minuten gelang nur ein Feldtor. Die Angriffe wurden z. T. überhastet abgeschlossen. Auch schlichen sich ab und an – wohl auch wegen des Substanzverlustes – technische Fehler ein, so dass der Gegner zu leichten und schnellen Toren kam. Der TuS hielt zwar (u.a. durch drei Tore in Folge von Holger Wittlage) Anschluss,  wenn auch recht früh zu Beginn der zweiten Halbzeit klar war, dass man das  Spiel nicht würde gewinnen können. Dafür war die Personaldecke einfach zu dünn.
 
Letztlich musste man sich mit einer 20:28 Niederlage abfinden. Somit bleibt der TuS auf dem elften Platz. Coach Hülser war dennoch nicht gänzlich unzufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: "Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten heute gut verkauft. Bis zum nächsten Wochenende, wo es gegen Adler Münster um wichtige Punkte geht, sollte sich unser Lazarett einigermassen gelichtet haben, und mit der Einstellung von heute sehe ich uns nicht als chancenlos an."

Die Torschützen: Martin Thomas und Thorsten Balke (je 1), Bernd Früchel, Holger Wittlage und Ulrich Kremke (je 3), Jochen Vennhoff (4), Ralf Kerstgens (5).

09.01.2010: Reckenfeld/Greven - TuS Hiltrup

13:26 verloren - TuS leider nicht wie "Phönix aus der Asche"

(bf) Nach den teilweise ansehnlichen Leistungen bei der Stadtmeisterschaft wollten sich die Hiltruper nach der Winterpause besser präsentieren als in den Wochen davor.

Um es kurz zu machen, das hat gegen Reckenfeld/Greven überhaupt nicht geklappt. Zwar war die personelle Situation angespannt (es fehlten neben dem Langzeitverletzten Gerald Becker noch Frank Kersten, Ralf Kerstgens, Frank Laudenbach, Thorsten Balke, Martin Thomas und Holger Wittlage), so dass Torwart Arne Winkelhaus sowie Trainer Gernot Hülser im Feld aushelfen mussten. Dies kann für die gezeigte Leistung aber nicht als alleinige Entschuldigung gelten.

Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr präsentierte sich die Mannschaft erschreckend schwach. Dass der Abstand zur Halbzeit nur 3 Tore betrug, war allein Timo Rörick im Tor zu verdanken. Im Angriff konnten sich die Hiltruper nur selten durchsetzen, 16 Tore werden wohl in keinem Spiel zum Sieg reichen.
Das Trainergespann Gernot Hülser und Martin Thomas war nach dem Spiel auch sichtlich geknickt: „In einem 4-Punkte-Spiel so eine Leistung zu zeigen, ist natürlich bitter. Wir sehen aber auch unseren Altersdurchschnitt und müssen in der Rückrunde das Beste daraus machen. Extrem wichtig wird eine möglichst hohe Trainingsbeteiligung sein“.

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Timo Rörick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Andre Kurze, Bernd Früchel (5/1), Heiko Wolfenstädter, Jochen Vennhoff, Mirko Winner, Ulrich Kremke (5)

Münstersche Zeitung, 12.01.2010

13.12.2009: TuS-Hiltrup - DJK Eintracht Hiltrup

Kollektive Leistungsverweigerung beim 16:19!

(fk) Am 13.12.2009 wollte der TuS nach der schmählichen Niederlage gegen Kattenvenne wieder angreifen und punkten. Zum Lokalderby gegen die DJK Eintracht waren auch alle Spieler hochmotiviert - man wollte die zwei Punkte unbedingt nach Hause bringen. Leider ohne Erfolg. "Kollektive Leistungsverweigerung", so das Resümee von Coach Gernot Hülser. "Keine spielbelebende Maßnahme hat gefruchtet. Als Trainer fühlt man sich da machtlos."

Tatsächlich gingen die Gäste von Beginn an in Führung. Zwar konnte der TuS immer wieder aufschließen, aber es reichte einfach nicht für den Ausgleich. Das Spiel vorne war viel zu statisch, die vorhandenen spielerischen Möglichkeiten wurden nicht abgerufen. So ging der TuS zur Halbzeit mit 8:11 in die Pause.

Noch war nichts verloren, und so startete der TuS wieder motiviert in die zweite Halbzeit. Krasse Fehler in der Deckung - normalerweise die Paradedisziplin des TuS - führten jedoch dazu, dass DJK seine Führung weiter ausbauen konnte. Im Zusammenspiel vorne klappte es mehr schlecht als recht, der Druck auf die Deckung war kaum zu spüren. Einfallsloses Hin- und Hergespiele, kaum Bewegung - das half kaum gegen die bis in die Haarspitzen motivierten Nachbarn von der Eintracht. Die Chancenauswertung war katasrophal: Normalerweise sichere Dinger wurden nicht verwandelt, wirkungsvolle Kombinationen waren Mangelware. Die wieder sehr gute Torwartleistung der TuS-Keeper sorgte dafür, dass das Endergebnis mit 16:19 noch relativ moderat ausfiel.

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Stefan Preiß (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Timo Rörick (Tor), Bernd Früchel (5 (5*7m)), Frank Kersten (1), Andre Kurze, Frank Laudenbach (5 (2*7m)), Martin Thomas (2), Mirko Winner (1), Holger Wittlage, Ralf Kerstgens (1), Thorsten Balke (1), Heiko Wolfenstädter

29.11.2009: TuS Hiltrup - HSG Hohne/Lengerich

25:22 Arbeitssieg!

(tb) Die Vorbereitung auf die Partie gegen Lengerich war denkbar ungünstig. Zu den Verletzten kamen auch noch krankheitsbedingte Ausfälle, so dass in der Woche nicht sinnvoll trainiert werden konnte. Auch für das Spiel konnten die Rückraumspieler Mirko Winner, Ulrich Kremke und Holger Wittlage gar nicht, sowie Jochen Venhoff nur eingeschränkt mitspielen. Die Parole für den TuS hieß somit, durch Kampfbereitschaft und eine geschlossenen Mannschaftsleistung in das Spiel zu kommen.

Die Gegner aus Hohne Lengerich traten, wie auch schon im letzten Jahr, mit einer jungen und schnellspielenden Mannschaft an. Von Anfang an war das Spiel sehr ausgewogen und keine der Parteien konnte sich voneinander absetzen. Trotz der ein oder anderen taktischen Umstellung durch das Trainergespann Hülser/Thomas, konnten sich die Blauen in der ersten Hälfte nicht wirklich gegen den schnellen Gegner durchsetzen. Somit stand es zur Halbzeit 12:12 unentschieden.

Die zweite Hälfte begann der TuS konzentriert und mit einer hohen Manndeckung von Ralf Kerstgens gegen einen der Aktivposten von Hohne. Diese effektive Maßnahme verhalf der Heimmannschaft, einen kleinen Vorteil herauszuspielen und den Gegner für die restliche Spielzeit zu verunsichern. Nichtsdestotrotz blieb die Mannschaft von Lengerich am TuS dran und versuchte mit einer entsprechend hohen Deckung das Blatt wieder zu ihren Gunsten zu wenden. Bis zum Schluß war es ein ausgeglichenes Spiel, bei dem der TuS jedoch in den letzten Minuten die entschlossenere Leistung zeigte und sich noch mit drei Toren gegenüber dem Gegner absetzen konnte.

Trainer: Gernot Hülser / Martin Thomas

Spieler und Tore:
Timo Rörick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Stefan Preiß (Tor), Andre Kurze (5), Frank Laudenbach (5), Martin Thomas (1), Ralf Kerstgens (2), Jochen Vennhoff, Heiko Wolfenstädter (3), Bernd Früchel (6), Frank Kersten (1), Thorsten Balke (2)

05.11.2009: TV Kattenvenne - TuS Hiltrup

Peinliche Vorstellung beim 15:26 in Kattenvenne

(rk) Nicht ohne Ambitionen reiste die Mannschaft von Coach Gernot Hülser am Samstag abend zu später Stunde nach Kattenvenne. Das Team, bis auf Stefan Preiss und Thorsten Balke mit dem Siegerteam gegen Lengerich identisch, wollte an die gute Leistung des letzten Wochenendes anknüpfen. Die erste Viertelstunde konnte der TuS das Spiel auch offen gestalten, ging sogar in Führung. Nach dem 6:6 lief aber nicht mehr viel zusammen. Das Umstellen des Deckungssystems auf Seiten des Gegners schmeckte den Hiltrupern gar nicht. Insgesamt 17 (!) Minuten gelang kein Tor. Die wenigen Chancen, die erspielt werden konnten, wurden leichtfertig vergeben. Mit dem glatten Hallenboden und/oder dem „schlechten“ Ball sind die vielen technischen Unzulänglichkeiten nicht zu erklären. Vielmehr musste man als Zuschauer den Eindruck eines kollektiven Blackouts haben. Da auch die Deckung, eigentlich das Paradepferd des TuS, an diesem Tag alles andere als sattelfest war, ging man mit einem 6:14 in die Pause. Das Spiel war natürlich schon gelaufen, aber Coach Hülser appellierte an das Ehrgefühl der Spieler. Man merkte den Spielern den Willen nach dem Wechsel auch an, nur konnte der Schalter einfach nicht umgelegt werden. Die Zahl der Würfe an Pfosten/Latte oder auch neben/über das Tor war außerordentlich hoch. Da der Gegner das Tempo hoch hielt, kam er zu vielen einfachen Treffern durch Tempogegenstöße. Kattenvenne konnte es im Bewußtsein des sicheren Sieges etwas „lockerer“ in der Abwehr angehen lassen, so dass der TuS ein paar Treffer mehr als in der ersten Hälfte erzielen konnte, ohne allerdings auch nur ansatzweise zu überzeugen. Die im Training erarbeiteten Konzepte wurden kaum umgesetzt. Am Ende gelang es nicht einmal, die Niederlage im Rahmen von 10 Toren Differenz zu halten. Die 15:26 Klatsche bedeutet, dass das bislang nicht schlechte Torverhältnis jetzt auch Geschichte ist.

Coach Hülser war restlos bedient. "Was wir heute abgeliefert haben, war katastrophal und auf keinen Fall Kreisliganiveau. Wir müssen diese Vorstellung schnell abhaken und den Blick nach vorn richten. So schlecht können wir eigentlich nicht noch einmal spielen und deshalb bin ich auch ganz optimistisch für das Lokalderby gegen die Eintracht am nächsten Sonntag".

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Timo Röhrick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Bernd Früchel (2), Frank Laudenbauch (2), Frank Kersten, Ralf Kerstgens (3), Andre Kurze (1), Martin Thomas (4), Jochen Vennhoff (2), Holger Wittlage (1), Heiko Wolfenstädter

14.11.2009: BSV Roxel 1 - TuS Hiltrup

TuS Hiltrup schlägt sich wacker gegen Roxel

(bf) Die Vorzeichen dieser Partie waren denkbar schlecht. Mit Gerald Becker, Holger Wittlage, Mirko Winner, Thorsten Balke und Ulrich Kremke fehlten 5 Spieler, zudem gingen Jochen Vennhoff und Andre Kurze gehandicapt ins Spiel. Aber Trainer Gernot Hülser machte aus der Not eine Tugend und "verpflichtete" kurzerhand einen Zuschauer, nämlich den seit Jahren in Aachen lebenden früheren TuS-Akteur Helge Dahms, der immer noch spielberechtigt war.

In der ersten Halbzeit konnte der TuS denn auch lange mithalten, nach 20 Minuten stand es 9:9. Dieses Ergebnis war auch Torwart Timo Rörick zu verdanken, der während des gesamten Spiels eine überragende Leistung zeigte und seinen Gegenüber klar ausstach. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass sich Roxel zur Halbzeit mit 14:10 absetzen konnte, leider wurden zum Schluss der ersten Halbzeit einige klare Torchancen nicht genutzt. .

In der Halbzeitpause kam es dann noch schlimmer für die Hiltruper, denn mit Andre Kurze und Jochen Vennhoff fielen die Rückraumspieler verletzungsbedingt aus. Die Hiltruper ließen sich aber nicht entmutigen, auch wenn die verbliebenen Akteure, überwiegend Außenspieler und Kreisläufer, nahezu durchspielen mussten. Aber vor allem Frank Laudenbach übernahm die Verantwortung und warfen insgesamt 8 Tore. Auch alle anderen Akteure zeigten eine clevere, wenn auch nicht attraktive Spielweise. Somit kam die Mannschaft sogar nochmal auf 21:18 heran, musste dann aber die Überlegenheit von Roxel anerkennen, die auch völlig verdient mit 31:25 den Sieg einfuhren.

Gernot Hülser war gerade vor dem Hintergrund der personellen Situation mit dem Spielverlauf wohl zufriedener als der Coach von Roxel: "Insgesamt bin ich mit meiner Mannschaft zufrieden, auch wenn ein Sieg heute nicht realistisch war. Jetzt können sich die Verletzten 14 Tage regenerieren, dann kommen für uns die wichtigen Spiele gegen direkte Konkurrenten".

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Timo Rörick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Andre Kurze, Frank Laudenbach (8), Martin Thomas (4), Ralf Kerstgens (3), Jochen Vennhoff, Heiko Wolfenstädter (3), Bernd Früchel (3/1), Frank Kersten (2), Frank Pelster (2)

Hier gibt es Fotos zu Impressionen nach dem Spiel...

08.11.2009: TuS Hiltrup - SC Westfalia Kinderhaus 2

Unglückliche 19:20-Niederlage!

(rk) Am vergangenen Sonntag hatte der TuS die Handballer aus Kinderhaus zu Gast. Die Vorzeichen standen nicht gut, fehlten doch neben den Langzeitverletzten Gerald Becker und Holger Wittlage auch noch Mirko Winner, Thorsten Balke und Ulrich Kremke. Zudem ging Jochen Vennhoff gehandicapt ins Spiel.

Chefcoach Gernot Hülser hatte sein Team gut auf den Gegner eingestellt. Die Abwehr vor den wiederum sehr gut agierenden Hütern Stefan Preiss, Timo Rörick und Arne Winkelhaus war sehr beweglich und liess den Rückraumschützen nur selten Gelegenheit zur Entfaltung. Im Angriff wurde ruhig durchgespielt, bis Frank Laudenbach immer wieder Aktionen einleitete, die vor allen Dingen Andre Kurze erfolgreich abschloss.

In der ersten Halbzeit des Spiels konnte sich keine Mannschaft absetzten. Bei einem Spielstand von 7:7 wurden die Seiten gewechselt. Auch nach der Pause konnte der TuS das Spiel gegen den Favoriten lange offen gestalten. Als der TuS 10:14 hinten lag, schien die Partie entschieden. Allerdings kämpfte sich das Team durch schnelle Gegenstöße von Frank Kersten und Ralf Kerstgens wieder heran. In dieser Phase überzeugte der TuS auch durch kluges Spiel über die Kreisläufer Martin Thomas und Heiko Wolfenstädter, die von Jochen Vennhoff und Bernd Früchel geschickt angespielt wurden. Bernd Früchel war es auch, der durch seine sichere Quote vom 7-Meter aus (fünf von sechs erfolgreiche Versuche) das Team im Spiel hielt. In der letzten Minute lag der TuS mit einem Tor zurück und verpasste leider die Gelegenheit, doch noch den Ausgleich zu erzielen.

Coach Hülser war dennoch nicht unzufrieden. "Klar ist es ärgerlich, dass wir den Ausgleich nicht mehr erzielt haben, wir hätten sicher auch einen Punkt verdient. Allerdings bin ich mit der Mannschaftsleistung sowohl in spielerischer als auch in kämpferischer Hinsicht insgesamt zufrieden".

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Stefan Preiß (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Timo Rörick (Tor), Lukas Hülser, Bernd Früchel (6/5), Frank Laudenbach, Frank Kersten (1), Ralf Kerstgens (4), Andre Kurze (4), Martin Thomas (2), Jochen Vennhoff (1), Heiko Wolfenstädter (1)

Bericht aus Sicht von Kinderhaus

31.10.2009: HSG Ascheberg/Drensteinfurt 2 - TuS Hiltrup

30:28 Arbeitssieg!

(jv) Puh, geschafft! Das war ein hartes Stück Arbeit. In einem K(r)ampfspiel konnte der TuS Hiltrup bei der Reservemannschaft der HSG Ascheberg-Drensteinfurt die Halle als Sieger verlassen. Am Ende stand es 30 : 28 (15:15) für den TuS.

Die Hiltruper hatten sich vorgenommen, die Niederlagen aus der Vorsaison wettzumachen und mit einer engagierten und aggressiven Deckungsleistung den Grundstein zu legen. Doch es kam ganz anders. Schnell ging die Spielgemeinschaft mit leichten Toren in Führung, so dass sich das Hiltruper Trainerteam bereits nach nicht mal 10 Minuten genötigt sah, ein Timeout zu nehmen. Doch wirklich besser wurde es danach auch nicht. Zwar konnte Hiltrup ausgleichen und auch in Führung gehen. Doch wurde die Führung schnell wieder aus der Hand gegeben. Grund hierfür waren zahlreiche technische Fehler und die weiter nicht sattelfest stehende Abwehr. Wegen der dennoch vorhandenen ungewohnten Angriffsstärke konnte mit einem Remis in die Halbzeit gegangen werden.

In der zweiten Hälfte sollte vieles besser werden. Doch verschliefen die Hiltruper den Beginn der zweiten Halbzeit komplett. Vorne wurden die Bälle leichtfertig verloren und hinten wurden lustig weiter Tore kassiert. Der Halbrechte Rückraumspieler der Gastgeber kam trotz Manndeckung weiterhin frei zum Wurf und traf nach Belieben, so dass es nach kurzer Zeit 24 : 20 für die Gastgeber stand. Erst da ging langsam ein Ruck durch die Hiltruper Mannschaft, der Gegner wurde ernsthaft in der Abwehr attackiert, der Torwart stand glänzend und Tor für Tor kämpfte sich der TuS wieder heran.

Erst drei Minuten vor Schluss gelang es dem TuS erstmalig in der zweiten Halbzeit, mit 27:26 in Führung zu gehen. Diese wurde dann nicht mehr hergegeben und am Ende konnte ein Sieg eingefahren werden. Wegen des nicht gezeigten spielerischen Vermögens war das Trainergespann trotz des Sieges und der hervorragenden kämpferischen Leistung nicht zufrieden und verlangt Besserung. In der nächsten Woche hat der TuS gegen Westfalia Kinderhaus reichlich Gelegenheit hierzu.

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Timo Rörick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Stefan Preiß (Tor), Andre Kurze (3), Bernd Früchel (8), Frank Kersten (1), Ralf Kerstgens, Martin Thomas (1), Ulrich Kremke (1), Frank Laudenbach (2), Mirko Winner (2), Thorsten Balke (2), Heiko Wolfenstädter (4), Jochen Vennhoff (6)

04.10.2009: TuS Hiltrup - DJK Sparta Münster 2

21:23 verloren

(gh) Nach der leichten Formsteigerung im Spiel gegen Warendorf wartete mit Sparta 2 ein ähnlich starker Gegner auf die Mannschaft. Also sollten durch eine konsequente Deckung, eine ebensolche Chancenverwertung, möglichst wenig Ballverluste und durch eine mannschaftliche Geschlossenheit (ohne Meckern) es dem Gegner schwer gemacht werden.

Von der Umsetzung dieser Spielanweisung des Trainers war im Spielverlauf der ersten Halbzeit wenig zu merken. Die ersten 12 Minuten waren von Ballverlusten und Fehlversuchen gekennzeichnet. Erst nach 15 Minuten konnte die 0:3-Führung (!!) der Spartaner egalisiert werden. Durch einige Veränderungen kam der TUS zwar besser ins Spiel, musste Sparta aber bis zur Halbzeit auf 6:10 Tore ziehen lassen. Durch super Paraden hielten die beiden Torhüter Arne Winkelhaus und Timo Rörick den TUS immer wieder im Spiel.

Die zweite Halbzeit wurde zu einer spannenden Angelegenheit. Der TUS konnte zuerst den andauernden Abstand von 4 bis 5 Toren nicht ausgleichen, blieb aber immer dran. Durch eine Energieleistung gelang es dann bis 2,5 Minuten vor Schluss bis auf 20:21 heranzukommen. Eine gute 7-m-Quote von Bernd Früchel, die wiederum gute Keeperleistung und ein schnelleres Angriffspiel mit sicherem Abschluss von Kreisläufer Martin Thomas haben unter anderem dazu beigetragen. Aber durch unnötige Ballverluste konnte Sparta dann auf 21:24 zum Endstand erhöhen. Trainer Gernot Hülser war mit dieser deutlichen Leistungssteigerung gerade gegen einen solchen Gegner sehr zufrieden, hätte aber ein Unentschieden auch als durchaus gerecht angesehen.

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Arne Winkelhaus (Tor), Timo Rörick (Tor), Stefan Preiß (Tor), Andre Kurze (2), Bernd Früchel (6 (6)), Frank Kersten, Frank Laudenbach, Holger Wittlage, Jochen Vennhoff, Martin Thomas (5), Mirko Winner (4), Ralf Kerstgens (1), Thorsten Balke (3)

27.09.2009: Warendorf - TuS Hiltrup

31:23 verloren

(fk) Am Sonntag, 27. September ging es um 18:00 Uhr im Auswärtsspiel gegen die junge Warendorfer Mannschaft. In der ersten Halbzeit war das Spiel recht ausgeglichen. Warendorf spielte eine sehr offensive Deckung, so dass Laufarbeit ohne Ball angesagt war und dadurch Platz für die Mitte und Halb geschaffen wurde. Andre, Jochen, Mirko und Laude waren hier die Goal-Getter. Zum Ende der ersten Halbzeit lag Hiltrup mit zwei Toren hinten und konnte sich anfangs der zweiten Halbzeit bis auf ein Tor heranschieben.

Das Spiel war zum Teil recht ruppig. Andre wurde in der ersten Halbzeit zweimal hinausgestellt und musste die zweite Halbzeit um Rot bangen. Wider Erwarten überstand er das Spiel ohne die dritte Zwei-Minuten-Strafe, obwohl die Schiedsrichter in einer Situation ernsthaft berieten. Auch bei den Warendorfern gab es mehrere Zeitstrafen, die der TuS im Überzahlspiel nicht immer für sich ausnutzen konnte.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit ließ für eine kurze Zeit die Konzentration nach: Technische Fehler verhalfen den Warendorfern zu mehreren einfachen Toren. Hinzu kam der Ausfall von Heiko, der nach einem spektakulären Torwurf vom Kreis mit einer Bauchmuskelzerrung vom Platz gehen musste. Der TuS kämpfte weiter, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen, so dass das Spiel letztlich 31:23 verloren wurde.

Trainer: Martin Thomas

Spieler und Tore: Timo Rörick (Tor), Thosten Balke (1), Bernd Früchel (1), Frank Kersten (2), Ralf Kerstgens, Andre Kurze (4), Frank Laudenbach (??), Jochen Vennhoff (5), Mirko Winner (??), Heiko Wolfenstädter

20.09.2009: SV Adler Münster 1 - TuS Hiltrup

25:20 verloren

(fk) Im zunächst ausgeglichenen Spiel stand es zur 16. Minute noch 6:6. Die schlechte Chancenauswertung des TuS und die schnellen Gegenzüge von Adler führten zu einem 12:10 für Adler in der Halbzeitpause. Leider kam die Mannschaft des TuS auch nach der Pause nicht richtig ins Spiel. Fehlpässe, druckloses Angriffsspiel, fehlender Kampfgeist und mangelnder Zusammenhalt - der TuS kann deutlich besser spielen, leider nicht in diesem Spiel. So wurde das Spiel letztlich enttäuschend mit 25:20 verloren.

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore: Arne Winkelhaus (Tor), Timo Rörick (Tor), Andre Kurze (1), Fabian Hülser, Jochen Vennhoff (4), Frank Laudenbach (1), Martin Thomas (7), Mirko Winner (3), Ralf Kerstgens, Thorsten Balke (2), Ulrich Kremke (3)

13.09.2009: TuS Hiltrup - Telgte

18:16 gewonnen

(fk) Das erste Spiel in der Saison 2009/2010. Und was für ein Auftakt!

Zwar lag der TUS anfangs mit 1:3 zurück, konnte dann aber wieder aufschließen und in der zweiten Halbzeit eine knappe Führung aufbauen. Der Sieg war hat umkämpft und verdient.

Trainer: Gernot Hülser

Spieler und Tore:

Timo Rörick (Tor), Arne Winkelhaus (Tor), Andre Kurze (2), Bernd Früchel (2), Frank Kersten (1), Ralf Kerstgens, Frank Laudenbach, Jochen Vennhoff (5), Martin Thomas (2), Mirko Winner (5), Thorsten Balke (1)

TuS Hiltrup 1930 e.V. | Moränenstr. 14 | 48165 Münster | Tel.: 02501/8888 | E-Mail: geschaeftsstelle [at] tushiltrup.de