Bilder und Berichte von unserem alljährlichen Judocamp

Judo Camp 2011

Im Jahr 2011 fand das Judo-Camp im Jugend- und Freizeitheim Hüttrup in der Nähe des Grevener Flughafens statt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten das sehr versteckt im Wald liegende Haus zu finden, kam man schließlich doch dort an. Die großen und kleinen Judoka begannen sofort damit das umliegende Gelände zu erkunden und die verschiedenen Spielmöglichkeiten auszutesten. Eines der Highlights war die Seilbahn, mit der die Kinder alleine oder auch zu zweit fahren konnten. Desweiteren befanden sich auch eine Schaukel, Tischtennistische und ein großer Bolzplatz auf dem Gelände. Es gab also genug Beschäftigungsmöglichkeiten für das dreitägige Judo-Camp.
Da auch der sportliche Aspekt nicht fehlen durfte sorgte Dana am Samstagmorgen mit einem umfangreichen Jogging-Programm für Abwechslung bei den älteren Judoka.
Um auch die jüngeren Judoka auch sportlich etwas zu fordern organisierten die Trainer einen Zirkel. Bei den verschiedenen Stationen mussten die Judoka ihr Können in verschiedenen Disziplinen beweisen. Dabei waren eine Seilbahn Staffel, Tischtennis oder auch Elfmeterschießen.
Viel Spaß brachte auch das große Fußballspiel an dem alle, ob groß oder klein, teilnahmen und für ihr Team kämpften.
Der Sonntagmorgen wurde von einem Spiel bestimmt, für das die Judoka vorher in zwei große Gruppen aufgeteilt wurden. Nachdem ein Team-Name, ein Erkennungsmerkmal und ein Schlachtruf festgelegt wurde, war es das Ziel Zettel mit Tieren darauf zu finden, und diese dann erfolgreich abzugeben und dafür Punkte zu kassieren. Doch Vorsicht vor den bösen Trainern war geboten, da diese Zettel wegnehmen und Aufgaben in Form von beispielsweise Liegestützen verteilen konnten.
Die restliche freie Zeit, die die Kinder selbst gestalten konnten, verbrachten sie mit verschiedenen Spielen wie Fangen oder Verstecken.
Da alle diese sportlichen Aktivitäten sehr kraftraubend sind durfte
auch das obligatorische, abendliche Lagerfeuer mit anschließendem Stockbrotessen und Nachtwanderung durfte natürlich nicht fehlen.

Judo Camp 2010

Wer Spaß haben möchte, muss vorher dafür kämpfen - Nach diesem Motto wurde am vergangenem Freitag das diesjährige Judo-Camp des TuS Hiltrup um 15 Uhr mit einer Vereinsmeisterschaft eingeläutet, wo sich die Judoka mit ihren Trainingspartnern unter realen Wettkampfbedingungen messen konnten.  Nach zwei Stunden der körperlichen Ertüchtigung für die Judoka und etwas Kaffee und Kuchen in der heimischen Halle, konnte man gegen 17.30Uhr gemeinsam Richtung Camp aufbrechen.

Auf Grund von Unwetterwarnungen musste man vom ursprünglichen Plan in Hattingen auf einem Campingplatz zu zelten Abstand nehmen und stattdessen in eine Turnhalle in Lengerich ausweichen. Dies sollte allerdings nicht die gute Stimmung für dieses Wochenende trüben.

Nach dem Siegesmahl in Lengerich mit einer ordentlichen Portion Grillfleisch und frischen Salaten, stellten die jungen Judoka schnell fest, dass etwas nicht mit der Gegend stimmen konnte. Bei einer Nachtwanderung  in kleinen Gruppen um den anliegenden See erschienen mehrfach skurrile Gestalten aus dem Nichts, die vermutlich aus einer nahe gelegenen Haftanstalt entflohen waren. Dennoch hielten die Teamkameradinnen und -kameraden geschlossen zusammen und konnten so die Aufregungen des Abends gut überstehen, woraufhin ihnen allen schon früh vor Erschöpfung die Augen zufielen.

Am nächsten Morgen, dem Samstag,  musste es aber selbstverständlich sportlich weitergehen. Um 9 Uhr wurde, während einige Trainer zurückblieben waren um Frühstück vorzubereiten, ein judospezifisches Konditionstraining mit verschiedenen Laufeinheiten um den nun mehr wenig gruseligen See gemacht. So schmeckten das Müsli und die Brote doppelt gut.

Im Anschluss an das Frühstück, Duschen und Zähneputzen wurde am Vormittag eine spannende Rallye aufgenommen, in der es darum ging 80 Zahlen mit ihren dazugehörigen Lösungswörter auf dem Gelände ausfindig zu machen und die mit ihnen verbundenen Aufgaben zu lösen, um als Erstes seinen Spielstein in das Ziel zu befördern. So kam es, dass bald Schokoküsse ohne Hände gegessen werden, Gedichte verfasst und aufgesagt werden mussten oder rohe Eier auf den Köpfen der Trainer zerschellten. 

Als gegen 13 Uhr das erste Team den Sieg für sich erringen konnte, fiel dies gerade perfekt mit einer kleinen Auszeit mit geschmierten Schnittchen zusammen. Mit gestärktem Magen und erholten Muskeln konnte auch kurz darauf ein gemeinsames Fußballspiel in Angriff genommen werden, bis wieder eine Trainerstimme die großen und kleinen Judoka zum Abendessen, Bratkartoffeln und Salate, zum provisorischen Essenslager rief.  Abgerundet wurde der Abend noch mit Stockbrot  in einer netten Langerfeueratmosphäre vor dem Grill.

Auch die Nacht auf den Sonntag hin sollte sowohl für die Teilnehmer als auch für die Betreuer sehr erholsam sein, was sich sehr gut traf, dann an diesem Tag sollte eine Judosafari mit Lauf-, Wurf- und Sprungdisziplinen sowie einem kreativen Malanteil anvisiert werden, bei der man Aufnäher für den Judoanzug gewinnen konnte, die jetzt in den kommenden Wochen verteilt werden.

Um 14 Uhr war es dann auch leider schon soweit. Die ersten Judoka wurden bereits von ihren Eltern abgeholt, während die Betreuer abbauen und aufräumen mussten. Aber für alle war bereits schon vorher klar – im nächsten werden sie wieder dabei sein und es wird sogar noch lustiger, aufregender und geselliger werden.

Judo-Camp 2008

Im Jahr 2008 war es endlich wieder soweit: Ein ganzes Wochenende Zelten ohne die Eltern. So machten sich am 15. August 40 Kinder, Jungendliche und Betreuer auf dem Weg zum Campingplatz am Haddorfer See. Nachdem die Betreuer schon vorgefahren waren, um den Zeltplatz für dieses erlebnisreiche Wochenende vorzubereiten, kamen nach und nach auch die Teilnehmer an – die Älteren erschienen erst gegen Abend, da sie erst noch auf dem Monatsturnier gekämpft hatten. So hatten die Jüngeren die Möglichkeit den nahe gelegenen Abenteuerspielplatz zu erkunden. Als dann alle Teilnehmer angekommen waren, wurden natürlich allen die Camp-Regel erläutert und direkt die Ersten für den Küchendienst zum Vorbereiten des Essens eingeteilt. Aber dies war schnell erledigt; es mussten lediglich die zahlreichen Salate der Eltern rausgeholt werden, während der Grill heiß gemacht wurde.

Aber dafür hatte der Küchendienst am nächstens Tag etwas mehr Arbeit damit den Grill wieder sauber zu machen. Nach dem Essen war bereits Schlafenszeit. Jetzt mussten nur noch die Zähne geputzt werden bevor der erste Tag des Judocamps vorbei war. Da von dem Grillfleisch noch reichlich übrig geblieben war, versuchten die Betreuer das noch aufzuessen, was ihnen beschert war – was jedoch nicht ganz klappte.

Der zweite Tag startete mit Brot und Müsli zum Frühstück – auf Seiten der Kinder in erster Linie Müsli. Einige konnten es kaum abwarten endlich in dem Naturfreibad direkt am Zeltplatz schwimmen zu gehen. Allerdings stand für den Vormittag die Erkundung der näheren Umgebung an - schließlich war es auch noch nicht so richtig warm. Als dann endlich der Mittag etwas näher gekommen war und es richtig schön warm wurde, ging es dann an den schönen Sandstrand. Hier vergnügten sich alle bis zum späten Nachmittag mit Schwimmen, Sandburgen bauen oder einfach nur Sonnen. Zwischendurch gab es lediglich eine kurze Essenspause mit Obst und reichlich Kuchen. Nach dem erholsamen Strandtag war erstmal für alle Duschen angesagt. Bis zum Abendessen war noch Zeit Fußball zu spielen oder sich zu erholen. Zur freudigen Überraschung aller gab es Spaghetti-Bolognese. Das Wasser für die Nudel wollte leider nicht so schnell heiß werden, wie der Hunger aufkam. Als sie dann durchgekocht waren, wurde alles schnell bis auf die letzte Nudel aufgegessen. Für die Betreuer blieb leider nichts übrig, aber zum Glück war genug Grillfleisch vom Vortag über. So wurde der Grill ein zweites Mal angemacht und musste am nächsten Tag auch wieder vom Küchendienst geputzt werden. Nach diesem ereignisreichem und anstrengendem Tag waren alle müde und begaben sich sehr früh zu Bett. Aber dafür waren die Ersten am nächsten Tag auch schon wieder um fünf Uhr auf.

Am Sonntag war schon der letzte Tag angebrochen, so mussten nach dem Frühstück alle ihre Sachen packen und die Zelte sauber machen. Das Saubermachen gestaltete sich bei den Jungenzelten etwas aufwendiger als bei den Mädchen. Nachdem die Sachen gepackt waren, war auch schon wieder Mittagszeit. Diesmal gab es Bockwürstchen und Kartoffelsalat.

Nun war noch ein bisschen Zeit zu spielen, bis die Judoka wieder von den Eltern abgeholt wurden – Hoffentlich in freudiger Erwartung auf das nächste Judocamp in 2009.

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