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Was ist Taekwondo?

Taekwondo ist ein koreanischer Kampfsport und steht für Fuß (Tae), Faust (Kwon) und den Geistesweg (Do). Obwohl Taekwondo für den laienhaften Betrachter große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen. So ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Vollkontakt-Wettkampf und die Tatsache, dass überwiegend Fußtechniken gebraucht werden, bedingt ist. 

Taekwondo sorgt daher beim Trainierenden für eine gute Körperspannung - durch ganzheitlichen Muskelaufbau - sowie eine deutlich verbesserte Körperbeherrschung und einen guten Gleichgewichtssinn. Weiter bewirken die oftmals meditativen Effekte der Übungen Entspannung und innere Ausgeglichenheit im Alltag.

Vom Nationalsport zur olympischen Disziplin

In Korea bildet die Kampfkunst bereits seit über eintausend Jahren einen Teil der Kultur. Auch wenn einige von einem Ursprung des Taekwondo in dieser Zeit sprechen, kann diese These nicht wissenschaftlich belegt werden.

Viel mehr entstand das eigentliche Taekwondo in den 50er Jahren nach der Erklärung der Unabhängigkeit Koreas 1945. Bis zum Jahr 1945 war es Koreanern von der Kolonialmacht Japan verboten, eine Kampfkunst zu erlernen. Danach entstand das Taekwondo aus 5 Schulen, die von Koreanern gegründet wurden, die in Japan "Karate" gelernt hatten.

Gegen Ende der 50er Jahre wurde die erste Taekwondo-Vereinigung gegründet. Aus diesem Verband enstand nach einigen schweren Konflikten, die mit der Namensgebung und Auslegung des neuen Verbands zu tun hatten, im Jahre 1961  die "Korean Taekwondo Association". Auf Grund weiterer Konflikte in der Führungsriege trat der damalige KTA-Präsident Generalmajor Choi Hong-hi von seinem Posten zurück und gründete am 22. März 1966 in Seoul zusammen mit Vertretern verschiedener Länder (unter anderem der BRD, Italien und den USA) die "International Taekwondo Federation" (ITF). Beide Verbände entwickelten nun eigene Wettkampf- und Formensysteme und am 20. März 1971 wurde Taekwondo vom südkoreanischen Präsidenten Park Chung-hee zum koreanischen Nationalsport erklärte.

Anlässlich der ersten Taekwondo-Weltmeisterschaft im Jahre 1973 wurde die "World Taekwondo Federation" (WTF) gegründet, die künftig mit der KTA und der Südkoreanischen Regierung Hand in Hand arbeiten sollte. Dieser neue Verband wurde 1980 vom Internationalen Olympischen Komittee als Weltfachverband Taekwondo anerkannt und ist seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney vollwertige Olympische Disziplin.

Taekwondo heute

Die Ausführung der Kampfkunst unterteilt sich in der Praxis in zwei Bereiche. Auf der einen Seite steht der traditionelle Bereich, der im Training das einstudieren der Formen (Poomsae), den Einschrittkampf (Hanbon Kyeoreugi), die Selbstverteidigung (Hosinsul) sowie den Bruchtest (Kyopka) beinhaltet.

Auf der anderen Seite steht der moderne Bereich. Dieser Bereich hat in den letzten Jahren mit der Ernennung des Taekwondo zur Olympischen Disziplin besonders an Einfluss gewonnen und ein besonderes öffentliches Interesse geweckt. Die Techniken im modernen Taekwondo sind vor allem auf Effektivität für die Verwendung im Vollkontakt-Wettkampf ausgelegt und werden aus diesem Grunde leicht abgeändert. Neben dem traditionellen Training (in dem allerdings teilweise auch moderne Techniken Verwendung finden), bietet der TuS Hiltrup nun auch Wettkampf-Training an.

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