Tischtennis-Bezirksmeisterschaften: Sebastian Lenz viermal im Finale

Der TuS-Tischtennis-Nachwuchs hat bei den Bezirksmeisterschaften in Greven geliefert. Besonders erfolgreich war der gerade mal 10 Jahre alte Sebastian Lenz.

Am Samstag bei den Jungen 13 sprang für Sebastian Lenz ein zweiter Platz im Einzel und zusammen mit Julian Harmsen (TB Burgsteinfurt) auch ein zweiter Platz im Doppel heraus. Dabei trumpfte Sebastian in seinen Einzeln mit enormer Kampfkraft auf und gab keinen Ball verloren. Fügen musste er sich erst im Finale dem hoch favorisierten und zwei Jahre älteren George Udrescu (TTC BW Datteln). Absolut sehenswert das Doppel-Halbfinale, in dem Lenz/Harmsen die favorisierten Udrescu/Kaletka nach verlorenem ersten Satz noch mit 3:1 bezwingen konnten.

Noch besser lief es am Sonntag bei den Jungen 11: Platz 1 im Einzel und (wieder zusammen mit Julian Harmsen) Platz 1 im Doppel. Die Überlegenheit im Einzel war groß – keinen Satz musste Lenz abgeben. Anders war´s im Doppel. Da taten sich Lenz/Harmsen beim 3:2-Sieg gegen den Hiltruper Philipp Schoofs und dessen Doppelpartner Fabian Krühler (1. FC Gievenbeck) schon recht schwer. Philipp Schoofs, erst seit dem Sommer beim TuS und ebenfalls erst 10 Jahre alt, kehrte überraschend auch mit zwei Medaillen heim. Neben Platz 2 im Doppel gab´s noch Platz 3 im Einzel der Jungen 11. Im Viertelfinale reichte es für Schoofs gegen seinen Doppelpartner zu einem hauchdünnen 12:10 im 5. Satz. Danach war der Akku leer.

Und auch Felix Averesch, der am Spieltag seinen 13. Geburtstag feierte, konnte mit dem Erreichen des Viertelfinals bei den Jungen 15 ebenfalls zufrieden sein. Dort hatte Felix gegen den Jungen-18-Sieger Marcel Karst (Germania Lenkerbeck) keine Chance.

Gut sah auch Frederike Starp aus der 1. Damenmannschaft des TuS aus, doch sie errang ihre Erfolge für den VfL Billerbeck. Beim VfL liegen drei ihrer vier Spielberechtigungen. Am Samstag feierte Sie Platz 1 im Einzel und (zusammen mit ihrer Billerbecker Kollegin Vivian Valde) auch Platz 1 im Doppel. Bei den Damen A war im Einzel im Viertfinale Schluss, im Doppel aber reichte es zu Platz 2.