BASF x TuS Hiltrup: 45 Jahre starke Partnerschaft
- 21.10.2026
- Von: TuS Hiltrup
45 Jahre gelebte Partnerschaft, gemeinsame Erfolge und nachhaltige Unterstützung des Sports in Hiltrup: Die Verbindung zwischen BASF, Glasurit und dem TuS Hiltrup hat die Vereinsgeschichte über Jahrzehnte hinweg geprägt. Nach der Umfirmierung im Juli hat Surventis die Zusammenarbeit mit dem Verein jetzt beendet. Mit dem Ende des Sponsoringengagements geht nun eine Ära zu Ende. Anlass genug, auf die gemeinsame Geschichte zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorne zu richten.
Eine Partnerschaft mit Tradition
Im Mai 1981 wurde der erste Sponsorenvertrag zwischen dem TuS Hiltrup und der damaligen „BASF Farben und Fasern AG“ geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt stand die Fußballabteilung im Mittelpunkt. Die Unterstützung wurde an die Spielklasse der 1. Mannschaft geknüpft: je höher die Liga, desto größer die Sponsorensumme (das Ganze übrigens noch in D-Mark). Was so vor 45 Jahren als klassisches Sportsponsoring begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einer vertrauensvollen Partnerschaft, die weit über die finanzielle Unterstützung hinauswirkte. Ein bedeutender Meilenstein folgte im Mai 2004: die BASF übernahm als Hauptsponsor die Trikotwerbung der 1. Mannschaft und wurde Namensgeber des Stadions am Osttor. Seitdem ist die Spielstätte weit über die Stadtgrenzen hinaus als Glasurit Arena bekannt und verbindet die Identität des Vereins mit einer der bekanntesten Marken am Standort Hiltrup. Im Jahr 2019 wurde das Engagement nochmals erweitert. Die BASF entschied sich bewusst dafür, nicht mehr nur den Fußball zu fördern, sondern den gesamten Verein mit all seinen Abteilungen zu unterstützen. Damit profitierten zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen von der Förderung eines Partners, der sich zu seinem lokalen Umfeld bekannte und Verantwortung für den Breitensport übernahm. Mit der Einweihung der neuen großflächigen Bandenwerbung für die Glasurit Arena im Jahr 2025 wurde die langjährige Verbundenheit noch einmal sichtbarer unterstrichen. Zu diesem Zeitpunkt konnte kaum jemand ahnen, dass die Partnerschaft kurze Zeit später ihr Ende finden würde.
Ein Abschied mit gemischten Gefühlen
Der TuS Hiltrup blickt mit großer Dankbarkeit auf 45 Jahre gemeinsamer Geschichte zurück. Die BASF haben den Verein über Jahrzehnte begleitet und unterstützt. Viele Projekte, sportliche Entwicklungen und Investitionen wären ohne dieses Engagement nicht möglich gewesen. Umso bedauerlicher ist es für den Verein, dass diese außergewöhnlich lange Partnerschaft nun endet. Mit dem Verkauf der BASF an den amerikanischen Großinvestor Carlyle, der im Juli dieses Jahres mit der Umbenennung in „Surventis“ abgeschlossen wurde, ändern sich auch die unternehmerischen Prioritäten. Das gesellschaftliche Engagement soll auf allen Seiten neu bewertet und vor allem global ausgerichtet werden. Dabei ist es nicht nur die Entscheidung als solche, die beim TuS Hiltrup Enttäuschung auslöst. Unternehmen treffen unternehmerische Entscheidungen, die selbstverständlich zu respektieren sind. Vielmehr hätten wir uns nach 45 Jahren gemeinsamer Geschichte einen persönlicheren und wertschätzenderen Austausch gewünscht. Die Information über die Nichtverlängerung der Partnerschaft erfolgte ausschließlich in Form einer kurzen schriftlichen Mitteilung. Gerade vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Zusammenarbeit, der gemeinsamen Verbundenheit zum Standort Hiltrup und der zahlreichen persönlichen Kontakte in dieser Zeit hätten wir uns ein direktes Gespräch als angemessenen und respektvollen Weg gewünscht.
Dennoch überwiegt der Dank für die vielen Jahre der Unterstützung. Die BASF und Glasurit haben einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des TuS Hiltrup geleistet und werden dauerhaft Teil unserer Vereinsgeschichte bleiben.
Mit Zuversicht in die Zukunft
Auch wenn mit dem Ende dieser Partnerschaft ein bedeutendes Kapitel geschlossen wird, blickt der TuS Hiltrup mit Optimismus nach vorne. Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass der Verein für Verlässlichkeit, gesellschaftliches Engagement, erfolgreiche Nachwuchsarbeit und eine starke Verwurzelung in Hiltrup steht. Mit über 5.000 Sporttreibenden in 18 Abteilungen, zahlreichen Sportangeboten und einer lebendigen Gemeinschaft ist der TuS Hiltrup nach wie vor ein starker Player im Stadtteil und darüber hinaus. Das Ende einer langjährigen Zusammenarbeit schafft zugleich Raum für neue Ideen, neue Impulse und neue Partnerschaften. Es bietet die Chance für Unternehmen und Förderer, die sich gemeinsam mit einem starken, lokalen und zukunftsorientierten Sportverein engagieren möchten.
„Wir sind überzeugt, dass es auch künftig Partner geben wird, die unsere Werte teilen und den Sport in Hiltrup nachhaltig unterstützen möchten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Ehrenamtlichen, Fans und zukünftigen Sponsoren werden wir die Erfolgsgeschichte des TuS Hiltrup fortschreiben.“ erklärt Präsident Rolf Neuhaus.
45 Jahre BASF und TuS Hiltrup bleiben ein bedeutender Teil unserer Vergangenheit. Nun beginnt ein neues Kapitel – voller Chancen, neuer Partnerschaften und einer gemeinsamen Zukunft für den Sport in Hiltrup.





































